Die Aktien von Nordic Mining ASA fielen am Montag um 1,4 % auf 2,40 NOK, nachdem das Unternehmen einen tieferen Quartalsverlust ausgewiesen hatte und von einem Kapitalbedarf warned, obwohl es bei seiner Anlage Engebø 1.262 Tonnen Rutil und 10.127 Tonnen Granat produzierte.
Der am Osloer Börsen notierte Bergbauunternehmer erzielte im zweiten Quartal einen operativen Verlust von 154 Millionen NOK sowie einen Nettoverlust von 223 Millionen NOK, da der Umsatz aufgrund eines ungelöst gebliebenen Disputs mit dem Kunden Barton weiterhin bei null lag. Der Zulieferer wies eine im Mai ausgelieferte Garnettonschieferausbildung wegen eines übermäßigen Staubgehalts zurück, was es Nordic Mining unmöglich machte, für das Quartal Umsätze zu er reconhehen.
Die Barreserven verringerten sich bis zum 30. Juni stark auf 150 Millionen NOK von 360 Millionen NOK Ende März, sodass das Unternehmen bis zum September 2026 mit einem sofortigen Finanzierungsbedarf von 10 bis 15 Millionen USD konfrontiert ist. Die Geschäftsführung schätzt die Gesamtfinanzierungsbedürfnisse auf etwa 475 Millionen NOK bis 2027 zur Aufrechterhaltung der Produktion.
Die regulatorischen Herausforderungen verstärkten den Finanzdruck, nachdem ein Berufungsgericht die Genehmigungen für die Entsorgung der Abraumstoffe im Projekt Førdefjorden, einer Schlüsselkomponente der Betriebspläne von Nordic Mining, für ungültig erklärt hatte. Die Aktien des Unternehmens sind innerhalb einer engen Spanne von ihrem 52-Wochen-Tief herankommen, was auf die Sorge der Investoren um die liquide Mittel und die Projekt-Gewinnhaftigkeit hindeutet.
Der breitere norwegische Markt zeigte kaum Bewegung, während der Osloer OBX in der vorherigen Sitzung um 0,2% gefallen ist. Die US-amerikanischen Benchmarks waren größtenteils flach. Keine Peer-Firmen gaben materielle Updates heraus, wodurch die operativen und finanziellen Herausforderungen von Nordic Mining als primäre Treiber für den Rückgang ihrer Aktienkurse angesehen werden können.









