Die US-Aktienindizes erzielten am Dienstag moderate Gewinne: Der Dow Jones Industrial Average stieg um 0,14% auf 53.492 Punkte, und der S&P 500 avancierte um 0,18% auf 7.667 Punkte. Der technikorientierte Nasdaq 100 outpertegte mit einem Plus von 0,45% auf 29.152 Punkte und erholte sich damit von den Kurseinbrüchen zu Beginn der Woche, nachdem die Aktien aus dem Bereich Halbleiter wieder zulegen konnten.
Die Ölpreise wurden nach einer mildernden Haltung der USA jeglicher umfassender Sanktionen gegen den Iran weiter gedrückt. Rohöl-Futures sackten weiter nach einem Vortrag des US-Finanzministers Scott Bessent, der keine konkreten Massnahmen zur wirtschaftlichen Isolation Teherans angekündigt hatte. Während Washington zuvor eine breitere „Wirtschaftskrieg“ angedroht hatte, konzentrierten sich Bessinets Aussagen auf potentielle sekundäre Sanktionen gegen Käufer von iranischem Erdöl und liessen damit die Drohung als Abschreckung gelten, statt unmittelbar ein Politikum zu verändern.
Halbleiteraktien führten die Erholung des Nasdaq 100 an. Nvidia gewann 1,8 % nach einem mehrtägigen Rückgang, wobei die Anleger den kommenden Ergebnisbericht im Anschluss an den Abverkauf am Mittwoch in den Blick nehmen. Das Unternehmen gilt weit verbreiteterweise als Vorreiter im Bereich künstlicher Intelligenz. Marvell Technology führte die Kursstarker unter den Werten mit einem Plus von 5 %, während Advanced Micro Devices um 4,4 % und Seagate Technology um 2,5 % zulegten.
Moderna steigerte sich um fast 14 %, da die Volatilität im Biotechnikkonzern weiter anhalt. Der Kursanstieg ging auf eine Aktualisierung durch Wolfe Research zurück, die auf einen erfolgreichen klinischen Test für einen Melanomenvaccin verweist, obwohl die Aktien weiterhin unter dem Höchstwert von 2023 lagen, das letzte Woche erreicht wurde. Merck & Co. erreichte ebenfalls Rekordhöchststände aufgrund der Stärke im Sektor.
Im Unterschied dazu sackte Dick's Sporting Goods um 29 % ab, nachdem das Unternehmen seine Umsatzprognose aufgrund der schwachen Performance der übernommenen Foot-Locker-Kette reduziert hatte. Dieser Rückgang zwang Nike, das als grösster Wermutstropfen am Dow-Jones-Index verlor und um 2,7 % sanken.













