Der dänische Datenverarbeitungs-Spezialist Napatech A/S meldete für das zweite Quartal 2026 Einnahmen von 7,4 Millionen US-Dollar, eine Steigerung von 55 % im Vergleich zum gleichen Zeitraum im vergangenen Jahr, da das Unternehmen seine Transformation hin zu einer KI-getriebenen Netzwerkinfrastruktur beschleunigt.
Die Marge vor Sonderposten blieb robust bei 67,3%, gegenüber 66,9% im 2. Quartal 2025. Die EBITDA-Verluste schmolzen auf negative 6,6 Mio. DKK von 19,6 Mio. DKK im Vorjahr. Die operativen und freien Cash-Flows blieben weiterhin negativ bei 32,1 Mio. DKK und 35,3 Mio. DKK, wobei die verfügbaren Aktiva zum Quartalende auf 62,7 Mio. DKK gesunken sind. Die Gesamtbereitgestellte Liquidität belief sich auf 84,3 Mio. DKK, einschliesslich von 21,6 Mio. DKK an ungenutzten Kreditlinien.
Im ersten Halbjahr 2026 stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 61 % auf 13,1 Millionen USD, während sich das EBITDA-Verlust auf -24,8 Millionen DKK verbesserte, und zwar von -48,7 Millionen DKK im ersten Halbjahr 2025. Die Einheitssendungen erhöhten sich um 20 % auf 2.671 Einheiten, während die Core-Infrastruktur-Umsätze um 65 % auf 12,8 Millionen USD anstiegen und sich die Bruttomargen auf nahezu 70 % beliefen. Das Unternehmen sicherte in diesem Zeitraum 12 Designgewinne. Der Umsatz aus KI-Infrastruktur sank geringfügig auf 0,3 Millionen USD, während der Umsatz im Rest der Welt um 141 % auf 5,9 Millionen USD gestiegen und der Umsatz in Amerika um 27 % auf 7,3 Millionen USD angestiegen ist.
Napatech behielt seine Volljährsprognose für 2026 bei sich, die ein Umsatz von 200 bis 240 Millionen DKK und Bruttomargen von 60 bis 70 % vorsieht. Die angepasste Volumenprognose wurde auf 7.700 bis 9.700 Einheiten reduziert, was einen Wandel hin zu höherwertigen, schnelleren Produkten widerspiegelt. Das Unternehmen erwartet, dass der Quartalsumsatz in Q3 und Q4 jeweils über 10 Millionen US-Dollar liegen wird, was zu einer Neutralität des Cashflows und möglicherweise positiven freiem Cashflow führen wird. CFO Klaus Skovrup erklärte, dass die ersten kommerziellen Aufträge für AI-Infrastruktur bereits abgewickelt wurden und dass das Unternehmen in den kommenden Quartalen eine Neutralität des Cashflows anstrebt.
Die Aktien bewegten sich kaum und notierten bei 41,60 US-Dollar nahe dem Mittelfertigpunkt des 52-Wochen-Ranges von 20,40 bis 60,00 US-Dollar.













