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Morgan Stanley sieht Gold über 5.000 US-Dollar pro Unze bis 2027

Die Bank schätzt Rekordpreise aufgrund des Kaufs der Zentralbanken und der Erwartungen zur US-Zinspolitik, warnt jedoch vor Volatilität. Die ETF-Flows werden positiv, da der Ausblick der Fed sich stützt.

DC
David Chen · Commodities Desk · 22 Aug 2026 · 01:00 · 1 Min. Lesezeit
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Morgan Stanley sieht Gold über 5.000 US-Dollar pro Unze bis 2027

Morgan Stanley hat seine Goldpreisprognose erhöht und schätzt, dass das Edelmetall bis 2027 den Preis von 5.000 US-Dollar pro Unze überschreiten könnte, obwohl es ein schwankendes Wachstum bis zu diesem Niveau erwartet.

Das vierte Quartalsziel der Bank von 4.450 US-Dollar pro Unze wurde laut Analystin Amy Gower früher erreicht als erwartet. Die Aufwärtskorrektur folgt einer Verschiebung der Nachfrage nach börsennotierten Fonds (ETF), wobei im Juli und August 70 Tonnen hinzugekommen sind, nach 93 Tonnen Flüssen im Mai und Juni. Der Rückgang bei den ETF-Flossen deckt sich mit einer verminderten impliziten Wahrscheinlichkeit von Zinserhöhungen durch die US-Notenbank, was den Investoreninteresse an Gold unterstützt hat.

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Die Käufe von Zentralbanken bleiben weiterhin ein wichtiger Faktor auf dem Markt. China hat in diesem Jahr 2024 bisher 60 Tonnen zu seinen Reserven hinzugefügt, die meisten seit 2023. Polen erhöhte die Lagerbestände um 82 Tonnen und liegt so bei insgesamt 632 Tonnen, was dem Ziel von 700 Tonnen näher bringt. Analysten stellen fest, dass die Zentralbanken die günstigeren Preise genutzt haben, um ihre Goldreserven zu erweitern.

Die jüngste Performance von Gold weist Anzeichen einer Abkopplung von langfristigen realen Renditen auf. Im Anfang August stieg das Edelmetall, obwohl die langfristigen Renditen stabil geblieben sind. Das Edelmetall scheint auf finanzielle Belange und nicht auf Renditenebene zu reagieren, und weitere Unterstützung kommt durch Berichte über einen erweiterten Kaufplan der US-amerikanischen Regierung. Risiken bestehen jedoch insbesondere bezüglich der kommenden US-Inflationsdaten.

In Bezug auf die Positionierung ist die Kurzposition von COMEX nahe ihrem Niedrigpunkt seit April 2020, was die Möglichkeiten für weitere Kurzstellungen begrenzt. Die Ökonomen von Morgan Stanley erwarten, dass die Federal Reserve ihren Leitzins bis 2026 auf hohem Niveau aufrechterhält, eine Haltung, die den Ansehen von Gold als nicht rentierendes Asset in einer Niedrigzinsumgebung weiterhin stärken könnte.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Geschrieben von
David Chen
Commodities Desk

David reports on energy, metals and agricultural markets, tracking how supply signals and safe-haven demand move prices across the commodities complex.

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