Morgan Stanley schätzt, dass der erste faltbare iPhone von Apple im Dezember-Quartal etwa 14 Milliarden US-Dollar an Umsatz generieren könnte. Dies wäre die wichtigste Formfaktor-Innovation des Unternehmens seit dem iPhone X vor einem Jahrzehnt. Diese Projektion unterstreicht das Potenzial des Produktes als wichtiger Umsatztreiber in Anbetracht Apples strategischen Fokus auf flexible Displays.
Die Bank geht davon aus, dass das Gerät in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 in die Massenproduktion eintritt, mit 7 bis 8 Millionen Einheiten in diesem Zeitraum und bis zu 20 Millionen Einheiten über den ersten vollen Produktzyklus. Die Analyse von Morgan Stanley, die von Analyst Erik Woodring geleitet wird, lässt darauf schliessen, dass der Start die Preisgestaltungsmacht von Apple testen wird, da bei den Pro-Modellen Preissteigerungen von über 200 US-Dollar im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der steigenden Kosten für NAND und DRAM erwartet werden. Das Unternehmen charakterisiert das für den 9. September geplante Event als einen entscheidenden Augenblick sowohl für die Produktpräsentation als auch für die Führungsübergang, da der neue CEO John Ternus zum ersten Mal im Mittelpunkt stehen wird.
Woodring betonte die geschichtliche Bedeutung des Events und darauf, dass es die erste grössere Änderung des iPhone-Formfaktors in fast 10 Jahren sein wird und das erste Apple-Event in 15 Jahren, bei dem Tim Cook nicht im Mittelpunkt steht. Der faltbare iPhone, möglicherweise mit der Marke iPhone Fold (Ultra?), wird gemeinsam mit dem iPhone 18 Pro vorgestellt, der voraussichtlich den fortschrittlichen 2nm-Prozess von TSMC für verbesserte KI-Leistung auf dem Gerät verwenden wird. Analysten erwarten ausserdem, dass die Basismodelle iPhone 18 oder iPhone Air 2 im Frühjahr auf den Markt kommen, wodurch die Produktstrategie von Apple weiter ausgebaut wird.
Während die Nachfrage nach dem faltbaren Gerät nach Schätzungen robust sein wird, könnten Lieferungsbeschränkungen – insbesondere bei Speicherkomponenten – die Produktionsmengen in der Kurzfrist limitieren. Woodring verwies darauf, dass Apple sich mehr auf die Sicherung eines ausreichenden Komponentenangebots konzentriert als auf den Finder von Käufern, was die hohen stake-den des Markteinführungs selbst widerspiegelt.












