Morgan Stanley hat Qifu Technology von overweight auf equal-weight herabgestuft und bereitet sich auf anhaltende Herausforderungen im chinesischen Konsumkreditsektor und Liquiditätsbeschränkungen ein, die sich auf die Kerngeschäfte des Unternehmens auswirken dürften.
Die Brokeragehaus kutte ihr Kursziel von 25 auf 13 US-Dollar zurück, was auf einen vorsichtigeren Ausblick für das Fintech-Unternehmen hinweist, das derzeit nahe am 52-Wochen-Tief von 10,85 US-Dollar notiert. Die Aktien von Qifu wurden zuletzt mit 9,30 US-Dollar gehandelt, ein Rückgang von 3,2 % am Tag nach dem Handel bei 9,07 US-Dollar am Dienstag.
Die Abstufung ereignete sich, nachdem Qifu die justierte Ebitda pro Aktie im zweiten Quartal 2026 mit 6,56 USD bekanntgab, was die Erwartungen der Analysten von 4,90 USD übertraf, aber die Einnahmen von 3,57 Mrd. USD konnten nicht das Konsensprognosevakuum von 4,02 Mrd. USD erreichen. Das Unternehmen warnte auch vor einem schwachen Gewinnausblick für das dritte Quartal, wobei die Guidance unter den Marktvermutungen lag.
Morgan Stanley unterstrich die liquiditätsbedingten Schwierigkeiten, die erhöhten Fälligkeitstage und die Finanzierungsbeschränkungen als wichtige Herausforderungen. Diese Belastungen haben sich verstärkt in einem breiteren Abschwächungsprozess auf dem chinesischen Kreditmarkt für Verbraucher und im verstärkten Kreditrisiko in diesem Sektor.
Jefferies hat zudem seine Haltung zu Qifu angepasst und das Kursziel von 20,40 USD auf 15,40 USD gesenkt und dabei das Kaufrating beibehalten. Die Finanzanalysten vermelden, dass die Kreditumfang und die Non-GAAP-Resultate pro Aktie die Erwartungen unterschritten haben, jedoch wurden die Empfehlung nicht geändert.
Die Analysten von Morgan Stanley betonten, dass die Kombination aus Liquiditätsproblemen und Schwierigkeiten bei der Inkassierung seltener Forderungen weiterhin die Geschäftstätigkeit von Qifu einschränken würde und die schwächeren als erwartet prognostizierten Ergebnisse für das dritte Quartal 2026 untermauern würde.












