Mobilezone Holdings AG hat sein Umsatzziel für das Jahr 2026 für das Segment der mobilen virtuellen Netzwerkservice (MVNO) angehoben, nachdem das Schweizer Telekommunikationsunternehmen am Montag über eine stärker als erwartete Leistung im ersten Halbjahr berichtet hatte.
Das Unternehmen gab die neue Umsatzsumme nicht preis, betonte jedoch, dass die Anpassung auf einer nachhaltigen Wachstumskurve der Abonnentenzahlen und einer verbesserten Durchschnittsverdienst pro Nutzer (ARPU) in den MVNO-Operationen basiert. Mobilezone betreibt MVNO-Dienste unter den Marken Aldi Mobile, M-Budget Mobile und Coop Mobile in der Schweiz.
Die Umsätze im ersten Halbjahr für das MVNO-Segment stiegen um 6,7% im Vergleich zum Vorjahr auf CHF 112 Millionen, getrieben von einem Anstieg der Abonnentenzahlen um 4,2% und einer Steigerung der ARPU um 2,3%. Die Gesamtumsätze des Unternehmens über alle Segmente erreichten CHF 258 Millionen im sechsmonatigen Zeitraum bis zum 30. Juni, was einem Anstieg von 5,1% gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht.
Mobilezone legte den MVNO-Wachstum auf die fortgesetzte Nachfrage nach kostengünstigen Mobilfunkplänen und die Integration neuer Kunden aus Partner-Retail-Netzwerken fest. Das Unternehmen gab keine Auskunft über die Profitabilitätsmetriken des Segments.
Das überarbeitete 2026-Ziel entspricht dem breiteren Strategie von Mobilezone, sein MVNO-Fußabdruck in der Schweiz auszubauen, während gleichzeitig eine Kostenwachstumskontrolle gewährleistet wird. Das Unternehmen gab nicht an, ob die Anpassung auf organisches Wachstum, Akquisitionen oder beides basiert.
Die Aktien von Mobilezone notierten am Montag um 1,8% höher bei CHF 142,50 in Zürich, wobei die Gewinne vom Freitagsschluss fortgesetzt wurden.



