Mindmaze, das Schweizer Biotech-Unternehmen mit Fokus auf digitale Therapien für neurologische Erkrankungen, verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 einen weiter steigenden Verlust, obwohl seit Jahresende 2025 CHF 4,2 Millionen an Liquidität beschafft wurden.
Der Konzernverlust belief sich auf CHF 6,9 Millionen, gegenüber CHF 3,3 Millionen im Vorjahreszeitraum. Dabei beliefen sich die externen Verkaufs- und Vertriebskosten auf CHF 700 000, die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung auf CHF 2,2 Millionen sowie die allgemeinen und administrativen Kosten auf CHF 4,4 Millionen. Die Erlöse im Berichtszeitraum betrugen CHF 600 000 und entsprachen damit den CHF 600 000, die im gesamten Jahr 2025 unter der früheren Struktur von Relief Therapeutics ausgewiesen wurden.
Die Liquidität sank per 30. Juni 2026 auf CHF 5,3 Millionen gegenüber CHF 9,5 Millionen per 31. Dezember 2025, da das Unternehmen weiterhin die operativen Kosten trägt und gleichzeitig seine Pipeline vorantreibt. Die Geschäftsleitung betonte, dass die Umwandlung der Pipeline in Erlöse für die zweite Jahreshälfte Priorität habe. Der Start der ersten Phase einer Arzneimittelvertriebs-Partnerschaft ist für das vierte Quartal 2026 geplant.
Weitere klinische Studien laufen derzeit in Frankreich und der Schweiz und untermauern die langfristigen Ziele von Mindmaze. Das Unternehmen hatte zuvor einen Jahresumsatz von CHF 40 Millionen bis 2027 sowie potenzielle Erlöse von über CHF 200 Millionen innerhalb von fünf Jahren prognostiziert. Mindmaze vollzog Ende 2025 eine Reverse Merger mit Relief Therapeutics und ist seither unter der aktuellen Struktur an der Schweizer Börse kotiert.
Mindmaze entwickelt digitale Therapien auf Basis von Virtual Reality, Sensoren und künstlicher Intelligenz für Rehabilitation und Behandlung neurologischer Störungen.












