Die Aktien von Merck & Co stiegen in der Morgenhandel mit 3,4 % auf 154,03 US-Dollar und erreichten ein 52-Wochen-Hoch von 154,49 US-Dollar, nachdem das Unternehmen positive Ergebnisse der Phase 3 für ihr personalisiertes mRNA-Melanomavakzin, intismeran autogene, bekannt gab.
Die Studie INTerpath-001 mit Patienten mit einem hohen Risiko für ein postchirurgisches Melanom達te ihren primären Endpunkt der rezidivfreien Überlebensrate sowie einen vorrangigen sekundären Endpunkt der Metastasenfreien Überlebensrate. Der mit Moderna in Zusammenarbeit entwickelte Impfstoff zeigte, wenn er zusammen mit Mercks Blockbuster-Krebsmedikament Keytruda verabreicht wurde, eine bedeutende Verbesserung im Vergleich zur alleinigen Gabe von Keytruda. Dies stellt laut dem Unternehmen das erste positive Ergebnis der Phase 3 für eine personalisierte Neoantigen-Krebstherapie dar.
Die Analysten reagierten schnell: Morgan Stanley steigerte Merck von „Equal Weight“ auf „Overweight“ und verdoppelte sein Kursziel von 116 auf 179 US-Dollar. BMO Capital legte das Kursziel auf 170 Dollar fest, UBS auf 175 und Goldman Sachs auf 160 Dollar. Terence Flynn von Morgan Stanley hob die Potenzial des Impfstoffs, einschließlich sac-TMT für die Onkologie und tulisokibart für entzündliche Darmerkrankungen, hervor als Faktoren für das Wachstum jenseits der voraussichtlichen Patentverlängerung von Keytruda für 2028.
Mercks umfangreichere Produktpipeline umfasst Keytruda, das trotz zunehmender generischer Konkurrenz weiterhin einen wichtigen Beitrag zum Unternehmensumsatz liefert. Die Aktien des Unternehmens überzeugten und erzielten eine höhere Performance als der breitere Markt: Der S&P 500 stieg um 0,3%, der Dow Jones Industrial Average um 0,7% und der Nasdaq um 0,1% im frühen Handel.












