Medistim ASA meldete für das zweite Quartal 2026 Rekord-Ergebnisse: Der Gesamtumsatz stieg um 27,5 % in währungseffektiver Höhe auf 202 Millionen NOK. Der operative Gewinn erreichte 65,3 Millionen NOK und führte die EBIT-Marge auf 32,3 %. Die Aktie stieg in den frühmorgentlichen Umtausch bis auf 246 NOK um 5,58 % und baute damit ihre Gewinne seit Jahresbeginn auf 10 % aus.
Der Umsatz im ersten Halbjahr stieg währungsneutral um 23,4 % auf 403,7 Millionen NOK und überschritt damit erstmals in der Geschichte des Unternehmens die Marke von 400 Millionen NOK. Der Umsatz mit eigenen Produkten stieg im 2. Quartal um 33,6 %, während die Erlöse mit Produkten von Drittanbietern um 7 % zurückgingen. Der wiederkehrende Umsatz belief sich in den letzten 12 Monaten auf ungefähr 70 % des Gesamtumsatzes und wurde vor allem durch Kapitalprüfungen, PPP-Karten und Mietverträge angetrieben.
Bei der geografischen Entwicklung erzielten alle Regionen starkes Wachstum. Die Regionen Amerika generierten im 2. Quartal 103,7 Millionen NOK Umsatz, was mehr als die Hälfte des gesamten Umsatzes ausmacht. Das währungsneutrale Wachstum in der Region hatte im 2. Quartal eine Steigerung von 46,3 % und im ersten Halbjahr von 37 %, wobei die Preispolitik mit etwa 37 % zum US-Wachstum beitrug und der Umsatz mit circa 9 %. EMEA verzeichnete ein währungsneutrales Wachstum von 19,4 % im 2. Quartal, während Asien-Pazifik um 22,4 % wuchs.
Der operativa Gewinn für das erste Halbjahr belief sich auf 122,4 Mio. NOK mit einer EBIT-Marge von 30,3 %. Die Bruttomarge lag im 2. Quartal bei 82,2 %, etwas über dem Wert von 81,9 % im Vorjahr. Der Netto-Gewinn nach Steuern stieg im 2. Quartal um 21,6 % auf 52,2 Mio. NOK, während der Gewinn pro Aktie für das erste Halbjahr über 5,00 NOK lag
Medistim hat seine Dividendenpolitik mit einer Ausschüttung von 8 NOK pro Aktie im Mai fortgesetzt, was insgesamt 146,3 Mio. NOK entspricht. Das Unternehmen schloss das erste Halbjahr mit einer finanziellen Cash-Position von 100 Mio. NOK und ohne Zinsbuchungen beziehen Bankschulden, die von über 70 % Eigenkapital auf dem Bilanzstichtag unterstützt werden.
Das Management betonte die laufenden Investitionen in Software und Produktlansierungen als wichtige Wachstumstreiber. Die INTUI-Software soll im ersten Halbjahr 2027 auf die Systeme für Gefäßereignisse und Ultimate ausgeweitet werden. MiraQ Ultimate und MiraQ Vascular sollen im 2. Quartal 2027 herauskommen. Laut Geschäftsführer Kari Krogstad will das Unternehmen in den nächsten Jahren einen Umsatz von 1 Mrd. NOK erreichen.












