Hochvermögende Händler, die nach nicht-EU-CDF-Exposure suchen, bewerten Jurisdiktionen oft anhand der regulatorischen Schutzmaßnahmen und der operativen Flexibilität. Novara Markets, ein Broker mit Lizenz der Financial Services Commission (FSC) in Mauritius, schreibt Kundengeldern in getrennten Konten vor und begrenzt die Leverage auf 1:200. Dies steht im Gegensatz zu anderen Offshore-Hubs wie Seychellen und Vanuatu, wo die Regeln für getrennte Konten und Leverage variieren und die Risikoprofile für HNW-Händler prägen.
Die FSC in Mauritius verlangt von Brokern wie Novara Markets, Kundengelder in getrennten Konten zu halten, getrennt von den operativen Aktivitäten. Diese Regel soll Händler schützen, wenn der Broker finanzielle Schwierigkeiten erlebt. In Seychellen erlaubt die Financial Services Authority (FSA) getrennte Konten, schreibt sie aber nicht vor, sodass die Kundengeldschutz von den Broker-Politiken abhängt. Vanuatus Vanuatu Financial Services Commission (VFSC) erlaubt ähnlich getrennte Konten, schreibt aber wie Seychellen keine universelle Segregation an, die für alle lizenzierten Broker gilt.
Leverage-Grenzen differenzieren diese Jurisdiktionen weiter. Novara Markets hält sich an eine Leverage-Grenze von 1:200 unter seiner FSC-Lizenz. Die Seychellen-FSA schreibt keine gesetzliche Leverage-Grenze vor, sodass Broker ihre eigenen Schwellen setzen können, die in einigen Fällen über 1:1000 liegen können. Vanuatus VFSC hat ebenfalls keine feste Leverage-Grenze, sodass Broker höhere Verhältnisse anbieten können, wobei viele konservative Grenzen wählen, um sich an die Risikoprofile der Kunden anzupassen.
Für HNW-Händler hängt die Wahl zwischen diesen Hubs oft von der Risikotoleranz und den Prioritäten der Compliance ab. Mauritius' strukturierte Herangehen – vorgeschriebene Segregation und eine Leverage-Grenze – mag für diejenigen attraktiv sein, die regulatorische Klarheit priorisieren. Seychellen und Vanuatu bieten zwar leichteres Vorgehen, bieten Brokern aber größere operative Flexibilität, die sich auf höhere Risiken oder maßgeschneiderte Lösungen auswirken kann, je nach Anbieter.
Es ist erwähnenswert, dass Novara Markets den Zugang für Kunden in der Europäischen Union, Kanada, Iran, Irak, Nordkorea, OFAC-gesperrten Jurisdiktionen und FATF-Hochrisikojurisdiktionen einschränkt. Dies entspricht ihrem Fokus auf nicht-EU-Märkte, wo Händler Alternativen zu strengeren EU-Regulierungen wie MiFID II suchen können. Händler, die diese Jurisdiktionen bewerten, sollten nicht nur regulatorische Schutzmaßnahmen, sondern auch Broker-spezifische Politiken zu getrennten Konten und Leverage berücksichtigen, da diese Faktoren direkt das Risikoausmaß beeinflussen.


