Nach Angaben von CoinGecko verringerte sich der nativen Token von MANTRA am Donnerstag um 18,5% von seinem 24-Stunden-Hoch auf ein Allzeithoch von 0,004126 US-Dollar. Dieser Rückgang trat kurz vor dem Einstellen der Blocksproduktion durch die MANTRA Chain auf, was das Projekt veranlasste, die Netzwerkaktivitäten vorerst auszusetzen, um einen ungeklärten Vorfall zu untersuchen.
Der Handelsvolumen stieg während des Verkaufsrauschs um nahezu 600% auf 24 Millionen US-Dollar, obwohl der Token später wieder auf etwa 0,0044 US-Dollar zurückging. Über 24 Stunden blieb MANTRA rund 10% niedriger. Das öffentliche RPC des Netzwerks zeigte Block 17.449.398 als den neuesten, der um 23:13 Uhr UTC erzeugt wurde, und die Mitteilung über den Vorfall wurde um 23:44 Uhr veröffentlicht.
Auf der Statusseite von MANTRA Chain wurde die Störung als komplette Ausfallstörung klassifiziert, die öffentliche Endpunkte, Validatoren, Migrationsoperationen über Brücken und Inter-Blockchain-Kommunikations-Punkte, die von MANTRA verwaltet werden, betrifft. Das Team erklärte, dass es das Netzwerk nicht wieder starten wird, bis die Sicherheit bestätigt werden kann. Betroffenen Börsen unterbrachen Einzahlungen und Auszahlungen und gaben keine Zeitspanne für die Wiederaufnahme des Dienstes an.
Das Projekt stellte den Vorfall anerkennend in den Mittelpunkt, gab aber keine Details zu den ursächlichen Gründen, zum Zeitplan für die Lösung oder ob etwaige Assets bedroht waren. MANTRA hat keinen direkten Zusammenhang zwischen dem Preisverfall und der Netzwerkunterbrechung angekündigt. Die Daten von CoinGecko zeigen, dass der Token seinen Tiefpunkt um 11:10 Uhr UTC erreichte.
Dies erfolgt nach dem Zusammenbruch des früheren OM-Tokens von MANTRA im April 2025, das um mehr als 90% von ungefähr 6,30 US-Dollar auf unter 0,50 US-Dollar fiel und damit einen Marktwert von mehr als 5 Milliarden US-Dollar verschwende. Im Juni gab Inveniam Capital Partners seine Pläne bekannt, MANTRA zu übernehmen, nachdem es Anfang dieses Jahres 20 Millionen US-Dollar in das Projekt investiert hatte. Die Übernahme erfolgte nach Massenentlassungen und Restrukturierungen im Januar, wobei der CEO John Patrick Mullin 2025 als das wohl schwerste Jahr für das Projekt bezeichnete.












