Klaus-Michael Kuehne, der Milliardär und Kontrollante des Schweizer Reederei-Giganten Kuehne + Nagel, ist am Montag im Alter von 89 Jahren gestorben. Das Unternehmen bestätigte sein Ableben in einer Mitteilung.
Kuehne, dessen Großvater das Unternehmen mitbegründete, baute Kuehne + Nagel zu einem der größten Logistikdienstleister der Welt. Er übernahm 1975 die Führung als CEO und fungierte ab 1992 als Chairman bis 2011 und steuerte das Unternehmen durch Jahrzehnte des Wachstums. Sein Vermögen wurde von Forbes auf über 44,2 Milliarden Dollar geschätzt, was ihn zu einem der reichsten Investoren Deutschlands macht.
Außer Kuehne + Nagel besaß er bedeutende Anteile an führenden deutschen Unternehmen. In seinem Portfolio befanden sich die Fluggesellschaft Lufthansa, der Schifffahrtskonzern Hapag-Lloyd, der Chemieverteiler Brenntag und der Mobilitätsanbieter Flix. Im Jahr 2008 leitete er ein Investorenkonsortium, das das Containergeschäft von Hapag-Lloyd von TUI erworben hat, um einen Übernahmeversuch durch einen größeren Konkurrenten zu verhindern. Später sicherte er sich eine einhaltende Beteiligung von 20 % an den Stimmrechten der Lufthansa Group.













