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Die Aktien von Lindt & Sprüngli erweitern ihre Verluste, da ein wichtiger Unterstützungsbereich in Sichtweite ist

Der Aktienkurs des führenden Schokoladenherstellers fällt um 1,6 % auf 92.600 CHF und nähert sich dem 52-Wochen-Tief von 91.900 CHF. Die Aktie risikiert einen Rückgang unter die Marke von 90.000 CHF. Die Rufrisiken aufgrund des Gerichtsverfahrens in den USA erhöhen den Druck, da das Volumen schwach ist und die Preispolitik in Frage gestellt wird.

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Priya Anand · Equities & Earnings Desk · 1 Sept 2026 · 00:23 · 2 Min. Lesezeit
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Die Aktien von Lindt & Sprüngli erweitern ihre Verluste, da ein wichtiger Unterstützungsbereich in Sichtweite ist

Die Aktien von Lindt & Sprüngli hatten am Dienstag ihren Rückgang fortgeführt und fielen um 1,6% auf 92 600 Schweizer Franken. Der Aktienkurs liegt immer noch knapp über dem nächsten technischen Unterstützungsniveau und das 52-Wochen-Tief von 91 900 Franken ist in Reichweite. Ein Übertritt der Marke von 92 400 Franken könnte den Abverkauf in Richtung der psychologisch bedeutsamen Marke von 90 000 Franken beschleunigen. Seit dem Höchststand von über 130 000 Franken im Januar hat der Kurs mehr als 28% an Wert verloren.

Dieser Rückschlag folgt auf wachsende Bedenken über die operativen Entwicklungen des Unternehmens und neue Reputationsrisiken. Die US-Kanzlei International Rights Advocates hat einen Prozess im District of Columbia eingeleitet, in dem sie Lindt & Sprüngli beschuldigt, seine Bemühungen zur Bekämpfung von Kinderarbeit in Ghana und der Elfenbeinküste falsch dargestellt zu haben, während das Unternehmen von diesen Praktiken weiterhin profitiert. Das Unternehmen hat die Vorwürfe zurückgewiesen und auf robuste Überwachungssysteme verwiesen, aber die rechtliche Herausforderung hat die Sorgen der Investoren weiter verstärkt.

Die operativen Daten des ersten Halbjahres unterstreichen die Erschöpfung der Volumina. Die organische Umsatzsteigerung von 4,3% wurde vollständig durch eine Preiserhöhung von 11,8% angetrieben, während der Umsatz je Einheit um 7,5% zurückging. Die Kernmargin zum EBIT verbesserte sich trotz des Volumenrückgangs leicht und spiegelt die Preisvorteilstellung des Unternehmens wider, allerdings können steigende Verbraucherpreise weitere Anstiege begrenzen.

Aus technischer Sicht stehen für das Papier kritische Wendepunkte. Der Niveau von 92.400 Franken dient zunächst als umgehendes Unterstützungselement, gefolgt vom 52-Wochen-Tief bei 91.900 Franken. Ein nachhaltiger Abwärtstrend unter diesen Niveaus könnte die Korrektur bis auf 90.000 Franken fortführen. Widerstand wird bei 95.000 Franken und einem Bereich zwischen 96.400 und 97.000 Franken erwartet. Ein entscheidender Anstieg hängt von einem Nachdrückungsversuch unterhalb von 100.000 Franken ab – eine Grenze, die die Aktien seit dem Sommer sechs Mal nicht halten konnten.

Die Bewertungsmethoden bieten nur einen beschränkten Komfort. Das aktuelle Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt bei 27,4x und liegt unter dem 20-jährigen Durchschnitt von 33x, während das Unternehmenswert-EBITDA-Verhältnis von 16,6x ein 13-jähriges Tiefstand darstellt. Die Analysten sind nach wie vor uneins in ihrer Einschätzung. Der US-Broker Jefferies bewahrt den Bewertungsstatus «Underperform» und schätzt das 12-Monats-Ziel auf 81.660 Franken ein, da es Zweifel an der Nachhaltigkeit der Preispolitik gibt. Im Gegensatz dazu empfehlen Unternehmen wie Research Partners und Julius Bär die Aktie mit Zielen bis zu 129.000 Franken. Das durchschnittliche 12-Monats-Ziel beträgt 105.200 Franken, was ein potenzieller Aufwärtspotenzial von etwa 13,6% impliziert.

Der kurzfristige Fokus für Investoren umfasst Volumenentwicklung und Überwachung der Lieferkette. Da es keine Quartalsberichte gibt, wird klarheit erst mit den Ergebnissen für das Gesamtjahr Mitte Januar 2027 erwartet. Bis dahin dürfte die Aktie ohne stärkere Katalysatoren wahrscheinlich weiter unter Druck stehen.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Geschrieben von
Priya Anand
Equities & Earnings Desk

Priya covers listed equities and corporate earnings, reading quarterly results and guidance for what they signal about sector health and forward valuations.

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