LEM, ein Schweizer Hersteller von Elektronikkomponenten, konnte seine Aktien um 5% auf CHF 640 vervielfachen. Dies ist der höchste Wert seit August 2025 und ein 13-monatiges Hoch. Der Aufwärtstrend lässt sich grösstenteils auf eine positive Einschätzung des Vontobel-Analysten Arben Hasanaj zurückführen, der seine Kaufempfehlung gewahrt hat und den Zielkurs für die Aktie von CHF 600 auf CHF 800 erhöhte. Dieser neue Zielkurs deuten darauf hin, dass sich aus dem Schlusskurs von gestern ein Potenzial für einen Gewinn von 25% ergibt.
Hasanaj erwartet, dass sich die positiven Auftragstrends für LEM fortsetzen werden, wobei Datenzentren und die damit verbundene Expansion der Stromversorgungs-und Übertragungsinfrastruktur die Haupttreiber darstellen. Die gestiegene Nachfrage übersteigt sogar die Lieferfähigkeit von LEM. Der erwartete Verkaufsschub soll aufgrund der günstigen Preise und Kosteneinsparungsmöglichkeiten in Meyrin, GE, besonders positiv auf die Geschäftsergebnisse des Unternehmens auswirken. Hasanaj prognostiziert, dass die Umsätze bis 2028/29 um durchschnittlich 2-3 % und die operativen Gewinne (EBIT) um durchschnittlich 6-12 % steigen werden.
Der Analyst bemerkt, dass LEM bew漱reifen Schritte unternimmt, um dem anhaltenden Marktabschwung zu entkommen und von seiner optimierten Kostenstruktur profitieren wird. Die grundlegende Verbesserung der Nachfrage wird zudem die Position von LEM in den aufeinander folgenden Gesprüchen mit strategischen Mitspielern stärken. Das Unternehmen wurde aktiv als Übernahmeziel verfolgt, und das Management berichtete im Mai, dass es bei einigen Interessenten im Fokus steht und strategische Optionen zur Steigerung der langfristigen Wertschöpfung prüft.
Die Aktien von LEM haben ein bedeutendes Wachstum hingelegt und sind seit dem letzten Tiefpunkt im März 2026 um etwa 150% gestiegen. Allerdings sind nicht alle Analytiker überzeugt, und der durchschnittliche Zielkurs liegt bei 535 Franken, darunter liegt der derzeitige Aktienkurs. Bis weitere Analysten den Vorschub von Hasanaj folgen und ihre Prognosen nach oben anpassen, sind mittel-bis langfristig möglicherweise schwächere Aktienkurse zu erwarten.












