Die Aktien von Kohl's Corp. fielen am Mittwoch im Vorhandelszeitraum um 6,7 Prozent, nachdem der Warenhausbetreiber die Ergebnisse des zweiten Quartals des Geschäftsjahres 2026 mitgeteilt hatte, die unter den Erwartungen lagen, und eine vorsichtige Ausrichtung für die Zukunft aufrecht erhalten hatte.
Der Einzelhändler mit Hauptsitz in Menomonee Falls, Wisconsin, verbuchte Nettoverkäufe in Höhe von 4,1 Milliarden US-Dollar, ein Rückgang von 0,9 % im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres, während sich die vergleichbaren Verkäufe ebenfalls um 0,9 % verringerten. Der diluted Earnings per Share belief sich auf 1,28 US-Dollar und lag damit unterhalb der Analysten-Schätzungen. Trotz der schwachen Geschäftsentwicklung hat das Management seine prognostizierte Geschäftsausrichtung für das volle Jahr 2026 angehoben, jedoch wurden die Details der Überarbeitung nicht bekannt gegeben.
Das Unternehmen gab auch die erneute Inbetriebnahme seines Aktienrückkaufprogramms bekannt, was Vertrauen in seine Bilanz und seine langfristige Strategie signalisiert. Die Aktie von Kohl ist nahe dem 52-Wochen-Tief von 11,38 $ gehandelt, deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 25,22 $.
Die Optionsaktivität reflektierte ein bärisches Sentiment, da Put-Kontrakte in der vorherigen Sitzung etwa viermal so häufig gebucht wurden wie Call-Kontrakte. Der intensive Handel konzentrierte sich auf nahe liegende Stichtage, die deutlich unter dem aktuellen Aktienkurs lagen, was die vorsichtige Haltung der Anleger weiter unterstreicht.
Die Analysten von JPMorgan behielten für Kohl's die Einschätzung Underweight bei und erhöhten das Kursziel von 15 auf 17 US-Dollar. Die Morgan Stanley und die Bank of America behielten die negative Einschätzung für die Aktie bei. Der breitere Markt, der vom S&P 500, vom Dow Jones Industrial Average und vom Nasdaq Composite repräsentiert wird, bewegte sich am Tag kaum.
Kohl kündigte auch Führungswechsel an, darunter die Einrichtung einer neuen Rolle als Chief Customer Officer und die Abberufung des Chief Marketing Officers. Der Kernkundenstamm des Unternehmens, bestehend aus Einkäufern mit mittlerem und geringem Einkommen, muss sich weiterhin dem Druck einer herausfordernden makroökonomischen Umgebung stellen, der die zuschätzliche Ausgaben einschränkt und einen verstärkten Fokus auf value-oriented Retail bewirkt.













