Der Präsident der Federal Reserve Bank of Kansas City, Jeffrey Schmid, sagte am Donnerstag, dass die Inflation in den USA weiterhin anhaltend hoch ist und dass die derzeitigen Zinssätze nicht streng genug sind, um die Preissteigerungen wieder auf das Ziel von 2 % der Notenbank zu bringen.
Im Gespräch mit CNBC sagte Schmid, dass die Inflation weiterhin "hartnäckig und dauerhaft" sei, und fügte hinzu, dass die Politikvertreter weiterhin nach Wegen suchen müssen, um dieses Problem zu beheben. Er betonte, dass die derzeitigen Zinssätze in den USA nicht ausreichend Einschränkung für die Wirtschaftstätigkeit bewirken scheinen.
Schmid äusserte sich vor dem jährlichen Jackson Hole Economic Symposium in Wyoming, einer Veranstaltung, die normtlich grosse Aufmerksamkeit von den globalen Finanzmärkten erhält, da dort Hinweise auf die Richtung der Geldpolitik gegeben werden. Die Veranstaltung, die im Grand Teton Nationalpark stattfindet, dient als wichtige Plattform für Zentralbanker, um über wirtschaftliche Herausforderungen und Politikstrategien zu diskutieren.
Seine Bemerkungen deuten auf eine Vorliebe für weitere Straffung hin, wobei er jedoch keine genaueren Angaben zu einem zeitlichen Rahmen oder der Grössenordnung potenzieller Zinssprünge machte. Die Federal Reserve hat ihren Referenzzinssatz seit Juli 2023 in einem Intervall von 5,25% bis 5,50% gehalten, ein Wert, den Schmid als derzeit nicht restriktiv für die wirtschaftliche Entwicklung beschrieb.













