JMP Securities hob das Rating von Microsoft auf „Market Outperform“ von „Market Perform“ an und nannte einen Kursziel von 550 US-Dollar, was auf fortlaufende Diskussionen zwischen Chinas Moonshot und grossen US-Cloud-Anbietern über die Konditionen für den Umsatz aus künstlicher Intelligenz zurückzuführen ist.
Das Unternehmen beschrieb die Verhandlungen als den ersten ernsthaften Versuch, die Preisgestaltung für die Verbreitung von KI-Modellen zu formalisieren. Nach Angaben der Teilnehmer würden Erlöse mit bis zu 30 % geteilt, wobei Microsoft, Amazon und Google laut JMP-Quellen bei den Verhandlungen beteiligt sind.
Die Aktien von Microsoft wurden am 27. August auf dem Nasdaq mit 513,53 US-Dollar angegeben, ein Plus von 8,47 US-Dollar oder 1,68%, was eine Fortsetzung der Gewinne nach der Veränderung der Rating darstellt. Der P/E-Wert von 28,65 liegt weiterhin über den langfristigen Durchschnitten, was erhöhte Erwartungen für die durch KI-getriebene Wachstrategie widerspiegelt.
Abgesehen von der Ratingänderung bekräftigte Moody's die AAA-Senior-und Isser-Rating von Microsoft mit einer stabilen Aussicht und unterstrich so das starke Kreditprofil des Unternehmens trotz des laufenden Prüfens seiner Energieverbräufe und Emissionen in seinen Rechenzentren.
Die Aktualisierung erfolgt auf der Grundlage von Berichten, dass Microsoft, Salesforce und ADP Übernahmen im Bereich HR-Software untersuchen, darunter Darwinbox, ein indisches Unternehmen. Auch Meta Platforms gilt als grosser Kunde von Microsofts Cloud Azure in Sachen KI und soll pro Jahr Hunderte Millionen Dollar für KI-Modelle ausgeben.
Die Nachfrage nach Microsofts jüngster Anleiheemission in Höhe von 3,9 Milliarden Dollar überstieg 8 Milliarden Dollar, was zu einer Aufstockung des Investitionsvolumens führte. Die starke Reaktion der Investoren unterstreicht das Vertrauen in den Bilanzstände und die Liquidität des Unternehmens in einer Zeit, in der die Investitionen in KI-Infrastruktur weiter zunehmen.













