Die Aktien von JFrog Ltd. stiegen am Donnerstag um 11,8 %, nachdem das DevOps-Softwareunternehmen JFrog Traffic Controller lancierte, eine Sicherheitsoffensive auf Netzwerkebene, die dazu dient, schädliche Software zu blockieren, bevor sie auf Endgeräten stattfindet.
Das neue Tool integriert sich mit Anbietern von Secure Access Service Edge, wie beispielsweise Zscaler, Cloudflare und Netskope, um die Nutzung von Open-Source-Software am Netzwerkrand zu überwachen. Traffic Controller umleitet Anfragen zum Herunterladen von Paketen über JFrog Artifactory, das zentrale System des Unternehmens, wo Pakete mithilfe von JFrog Curation hinsichtlich konfigurierter Sicherheits-, Lizenz- und Qualitätspolitik überprüft werden. Konforme Pakete werden ohne Unterbrechung bereitgestellt, während bösartige Pakete blockiert werden, teilte das Unternehmen mit.
Die Veröffentlichung erfolgte im Anschluss an die Ergebnisse des JFrog-Berichts „Software Supply Chain Security State of the Union 2026“, in dem festgestellt wurde, dass die Anzahl bösartiger Pakete im Vergleich zum Vorjahr um 451 % gestiegen ist und mittlerweile auf mehr als 171.000 verschiedene Exemplare zugunsten. Die Umfrage ergab darüber hinaus, dass nur 40 % der Unternehmen zurzeit über Funktionen zur Erkennung bösartiger Pakete verfügen, und lediglich 28 % nutzen aktiv Methoden zur Entdeckung von Geheimnissen. Der Bericht wurde am selben Tag wie die Produktansprechung veröffentlicht.
JFrog Traffic Controller steht ab sofort zur Verfügung. Die Aktien von JFrog, die an der NASDAQ unter dem Börsensymbol FROG notiert sind, stiegen am Donnerstag in der Mittagspausenhandlung auf 103,82 US-Dollar, von 92,80 US-Dollar zum vorherigen Schlusskurs.












