Analysten bei Jefferies haben fünf Unternehmen mit Fokus auf Uran als bevorzugte Near-Term-Picks identifiziert und verweisen auf die zunehmende Nachfrage westlicher Versorger nach sicheren Brennstoffquellen im Kontext der gestiegenen Uranpreise.
NexGen Energy (NXE) ist Jefferies' Top-Kürzeinrichtung unter den Uranminenbetrieben und übertrifft Wettbewerber wie Cameco und Kazatomprom. Das Unternehmensprojekt Rook I im Athabasca-Becken in Kanada gilt als eine Entwicklungschance mit hoher Qualität und entspricht der Forderung westlicher Versorgungsunternehmen nach einer zuverlässigen Uranlieferung. NexGen meldete in Q2 2026 einen niedrigeren Nettoverlust als erwartet und führt Gespräche mit BHP über das Projekt Rook I, wobei es sich jedoch noch vor dem Produktionsstart befindet und somit anfällig für Kosten sowie Genehmigungsrisiken ist.
Cameco (CCO/CCJ) folgt als zweiter Rangierter unter den Auswahlen. Das Unternehmen bietet eine integrierte Plattform für den westlichen Nuklearzyklus mit Tätigkeiten in den Bereichen Bergbau, Konversion, Kraftstoffdienste und Westinghouse. Obwohl die Gewinne und Umsätze im 2. Quartal 2026 hinter den Erwartungen der Analysten liegen, behielt das Unternehmen seinen Produktionsausblick für das gesamte Jahr 2026.
Kazatomprom (KAP LI) belegt die dritte Position, was auf seine kostengünstigen In-Situ-Recycling-Aktivitäten und seinen Status als führender kostengünstiger Uranlieferant der Welt zurückzuführen ist. Allerdings trägt die staatliche Eigentumsstruktur und die geopolitische Exponenz zur Abschlagbildung der Bewertung bei. Der Umsatz für das erste Halbjahr 2026 stieg um 9 % gegenüber dem Vorjahr, wobei das adjusted EBITDA um 2 % zulegte, angetrieben durch höhere Uranpreise.
BWX Technologies (BWXT) bietet Expositionsmöglichkeiten auf nukleare Komponenten, Marine-Reaktoren und spezifische Brennstoffe und weist eine geringere direkte Empfindlichkeit gegenüber Schwankungen der Uranpreise auf. Das Unternehmen übertraf die Gewinnprognosen für das 2. Quartal 2026 und wurde von der US Army für ihr Janus-Programm ausgewählt, das die Verwendung fortschrittlicher Kernreaktortechnologien umschliesst.
Mirion Technologies (MIR) rundet die Liste ab und liefert nukleare Instrumentierung, Strahlenermittlung und Reaktormonitoringssysteme. Das Unternehmen meldete gemischte Ergebnisse für Q2 2026, wobei das justierte EPS die Schätzungen übertraf, während der Umsatz jedoch leicht hinter den Erwartungen zurückblieb. Das Geschäftsmodell profitiert von neuen Nuklearanlagen und Verlängerungen der Lebensdauer von Reaktoren mit minimaler Rohstoffexposition.












