Jefferies hat sein Kursziel für Salesforce.com von 250 auf 300 US-Dollar erhöht und dabei die Kaufempfehlung beibehalten, da sich der Wachstumsausblick des Unternehmens verbessert hat. Die Investmentbank hat ausserdem die Fortschritte von Salesforce bei Umsatz und Cashflow herausgestellt und erwhnt, dass die noch offenen Erfüllungsverpflichtungen um 14 % gegenüber dem Vorjahr angestiegen sind und der freie Cashflow um 81 % auf 1,1 Milliarden US-Dollar gestiegen ist.
Die Aktualisierung folgt den Quartalsergebnissen von Salesforce für das dritte Quartal, die einen bereinigten Gewinn je Aktie in Höhe von 5,90 US-Dollar aufwiesen, was deutlich über die Erwartungen der Analysten von 3,27 US-Dollar lag, und einen Quartalsumsatz von 11,3 Milliarden US-Dollar, der den Prognosen entsprach. Die Umsätze aus Abonnementen und Support wuchsen um 12 % auf 10,82 Milliarden US-Dollar, während der Cash-Flow-Rendite des Unternehmens bei 9 % und das PEG-Ratio bei 0,6 lag.
Jefferies bewertet Salesforce nun mit einem Enterprise Value von 13 Mal gegenüber dem freien Cashflow für das Geschäftsjahr 2027. Laut InvestingPro liegt die Fair Value-Schätzung der Aktie bei 310,79 USD. Die Aktie von Salesforce schloss am 25. August mit 205,69 USD, mit Nachstichtskursen von 204,26 USD.
Die verbleibenden Leistungspflichten des Unternehmens, eine wichtige Kennzahl, die den zukünftigen geschlossenen Geschäftsverkehr verfolgt, wuchsen konstant um 14 %, was einer zweistelligen Wachstumsrate von 13 % in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen entspricht. Die prognostizierte Umsatzentwicklung von Salesforce für das dritte Quartal beträgt 14 %, was oberhalb der Marktprognose von 13 % liegt. Die Umsatzprognose für das gesamte Jahr wurde ebenfalls auf einen Bereich von 46,1 Milliarden US-Dollar bis 46,4 Milliarden US-Dollar angehoben.
Bernstein SocGen Group erhöhte separat sein Kursziel für Salesforce auf 195 US-Dollar von 173 US-Dollar, behielt jedoch die Bewertung "Underperform". Diese divergierenden Ansichten unterstreichen die unterschiedliche Stimmungslage der Analysten trotz der verbesserten Fundamentaldaten des Unternehmens.













