Die Aktien des brasilianischen Bahnbetreibers Rumo stiegen am Dienstag um 0,41 % nach dem, dass Itaú BBA sein Kursziel von R$19,00 auf R$20,50 erhöht hat, und darauf verweist, dass eine verbesserte Cash-Generierung und Kostenkontrolle bis 2027 höhere Gewinne erwarten lassen.
Die Investmentbank stand weiter zu ihrem Rating „Overweight“ mit einer „Warten“-Haltung, wobei sie darauf hinwies, dass die kalenderbereinigte EBITDA von Rumo für 2026 unverändert bei 8,16 Milliarden Reais bleibt, obwohl die Aussicht einen schwächeren zweiten Quartal gegenüber einer stärkeren Leistung im zweiten Halbjahr und einer erwarteten Zollsteuerskalenanhebung im vierten Quartal ausgleicht. Die EBITDA-Schätzung für 2027 wurde um 2 % auf 9,03 Milliarden Reais erhöht, und zwar auf der Grundlage einer Volumenprognose von 97 Milliarden TKU, was einem Konsensschätzungsspektrum zwischen 9,0 und 9,3 Milliarden Reais entspricht.
Die Gewinne für 2026 wurden um 19 % auf R$1,93 Mrd. erhöht, während die Gewinne für 2027 um 13 % auf R$2,59 Mrd. erhöht wurden. Die Kapitalausgaben für 2027 und 2028 wurden auf etwa R$4,7 Mrd. je Jahr reduziert. Zum Handelsende waren die Aktien von Rumo zu einem neuen Zielwert von R$14,59 bewertet, was einem Aufwärtspotenzial von 41,1 % entspricht.
Die Analysten Daniel Gasparete, Gabriel Rezende und Pedro Tineo betonten die verbesserte Kapitalgenerierung und Kostenkontrolle als wichtige Impulse, warnten jedoch, dass die durch den El-Niño verursachten Risiken für die Produktivität und den Pflanzungsbereich sowie die erhebliche Volatilität in den Wahlen kurzfristige Unsicherheit mit sich bringen könnten. Sie bemerkten, dass die Richtung zwar ermutigend ist, aber vor einer konstruktiveren Haltung mehr Transparenz erforderlich ist.
In dem am 25. August veröffentlichten Bericht werden auch kommende Katalysatoren aufgeführt, darunter Änderungen der Eigentumsstruktur und Tendenzen bei der Getreidepreise, die in den letzten Wochen eine konstruktivere Entwicklung gezeigt haben.












