Inwit stieg am Dienstag um 1,7 % auf 6,145 €, nachdem Barclays das italienische Mobilfunk-Turmunternehmen von „Geradegewicht“ auf „Übergewicht“ hochgestuft und ein Kursziel von 8,6 € eingeführt hatte.
Das Upgrade erfolgte aufgrund einer Studie von Barclays, die die europäischen Mobilfunkaktien als überverkauft beschrieb in Anbetracht einer Reihe von Druckfaktoren, darunter geringere Mobilinvestitionen, Konsolidierung bei Telekommunikationsanbietern, Unsicherheit bei Vertragsverlängerungen und höhere Zinssätze. Der Analyst Maurice Patrick, der die Studie durchgeführt hat, argumentierte, dass die aktuellen Bewertungen einen potenziellen Verzug bei Vertragsverlängerungen von über 25% implizieren, was er als übertrieben pessimistisch betrachtete.
Das Upgrade fiel mit einer ähnlichen Bewertungsumstellung für Cellnex Telecom zusammen, Inwits wichtigstem Wettbewerber in Italien, was zu einem breiten Kursanstieg bei den europäischen Türmeigentümern beigetragen hat. Die US-Aktien unterstützten kaum, die wichtigsten Indizes notierten uneinheitlich.
Inwit ist weiterhin in rechtlichen Streitigkeiten mit den wichtigsten Pachtnehmern TIM und Fastweb über Kündigungsrechte im Rahmen von Master-Serviceverträgen verwickelt. Eine endgültige Gerichtsentscheidung in diesen Angelegenheiten ist erst im November 2026 zu erwarten. Der jüngste Kursanstieg folgt auf einen Rückgang auf das Niveau nahe dem 52-Wochen-Tief von 5,975 €.












