Hyperscale Data Inc. gab bekannt, dass alle Bitcoin-Mining-Aktivitäten in ihrem Rechenzentrum in Michigan bis zum 1. September 2026 eingestellt werden. Stattdessen wird die Anlage für KI-Workloads im Rahmen eines 20-jährigen Vertrags mit einem kalifornischen Neocloud-Anbieter umgerüstet.
Der Übergang basiert auf einem Master Services Agreement, das über die ersten 10 Jahre Mindesteinnahmen von 1,2 Milliarden US-Dollar garantiert. Zwei Verlängerungsoptionen von je fünf Jahren sind vorgesehen. Zudem kann der Kunde eine frühzeitige Kapazitätserweiterung um bis zu 32 Megawatt innerhalb der ersten zwei Jahre nutzen. Bei Ausübung aller Optionen verlängert sich der Vertrag auf 20 Jahre und der Gesamtwert steigt auf über 3 Milliarden US-Dollar.
Die Anlage verfügt über eine Gesamtleistungskapazität von rund 340 Megawatt. Für die erste Phase werden 20 Megawatt für KI-Workloads reserviert. Selbst bei voller Auslastung aller Erweiterungsoptionen stünde noch etwa 80% der geplanten Kapazität für weitere Kunden zur Verfügung – vorbehaltlich der Verfügbarkeit von Strom und des Fortschritts bei der Entwicklung.
Chief Executive William Horne erklärte, dass die sofortige Einstellung des Bitcoin-Minings die Umverteilung von Energie, Infrastruktur und Ressourcen ermögliche, um die Anlage auf die Anforderungen des Kunden vorzubereiten. Die Aktie des Unternehmens sank im Handelstag um 14,57% auf 0,2393 US-Dollar und erholte sich in den Nachbörsen um 6,10% auf 0,2539 US-Dollar.













