Die Aktien von HUTCHMED stiegen am Morgen um 14,2% nach der Ankündigung eines exklusiven globalen Entwicklungs- und Lizenzierungsabkommens mit GSK für das experimentelle Krebsmedikament HMPL-A830.
Der Vertrag vergibt GSK weltweit die Rechte zur Entwicklung und Vermarktung des Arzneimittels ausserhalb des chinesischen Festlands, von Hongkong, Macao und Taiwan, während HUTCHMED volle Rechte in diesen Gebieten behält. Der Gesamtpotenzialwert des Abschlusses beträgt bis zu 1,295 Milliarden US-Dollar, einschliesslich einer Vorabzahlung in Höhe von 110 Millionen US-Dollar an die Tochtergesellschaft von HUTCHMED sowie bis zu 1,185 Milliarden US-Dollar an Meilenstein- und Lizenzgebühren, welche an den Entwicklungs-, regulatorischen und kommerziellen Fortschritt gekoppelt sind.
HMPL-A830 ist ein erster Konjugat der KRAS-EGFR-Antikörper-Therapie in seiner Klasse, dessen Ziel es ist, monoklonalen Antikörpern mit kleinen Molekül-Hemmern zu kombinieren, um doppelt zu wirken gegen Krebs. Der amtierende CEO Johnny Cheng beschrieb die Vereinbarung als wichtige Validierung der proprietären ATTC-Plattform des Unternehmens und den ersten globalen Lizenzdeal.
Die erste klinische Entwicklung konzentriert sich auf Darm-, Bauchspeicheldrüsen- und Lungenkrebs, bei denen eine hohe Häufigkeit von KRAS-Mutationen beobachtet wird. Ein globales Phase-I-Programm soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 starten. Die Vereinbarung erfolgt nach jüngsten regulatorischen Fortschritten für HUTCHMEDs andere Pipeline-Projekt, Fanregratinib (ATLED®), das von der chinesischen NMPA eine bedingte Zulassung für FGFR2 verändertes intrahepatisches Cholangiocarcinom erhalten hat.
Der Kursanstieg der HUTCHMED-Aktie übertraf die Erträge des Gesamtmarkts deutlich. Der S&P 500 legte um 0,4%, der Dow Jones um 0,6% und der NASDAQ um 0,7% zu. Das Unternehmen veranstaltete zudem ein Webcast für Investoren, um weitere Details zum Vertrag und zum Fortschritt in der Produktpalette zu erläutern.













