Das Montana Board of Oil and Gas Conservation (MBOGC) hat Helix Exploration PLC angewiesen, die Produktion an der Heliumanlage in Rudyard, Montana, einzustellen. Die Aufsichtsbehörde begründete dies damit, dass die Verfahren des Unternehmens zum Umgang mit Begleitgas nicht definiert seien, da Helix der erste Heliumproduzent des Bundesstaates ist.
Helix bestätigte, dass es der Pause nachkommt und mit dem MBOGC an der Erlangung der erforderlichen Bewilligungen zur Wiederaufnahme der Verkäufe arbeitet. Das Unternehmen betonte, dass die Helium-Veredelung durch seine Keyes-Verflüssigungsanlage in Oklahoma ohne Unterbrechung fortlaufe.
Eine Anhörung mit dem MBOGC ist für den 15. Oktober angesetzt, um die ausstehenden Fragen zu klären. In der Zwischenzeit plant Helix, die Bohrung Ollie #1 in der Woche ab Montag zu beginnen, mit dem Ziel der nördlichen Kuppel; die Bohrkampagne soll bis zum 31. Oktober abgeschlossen sein.
Bei der Inez #1-Bohrung in den Formationen Lower Souris und Red River meldete Helix Heliumkonzentrationen von 1,2% und eine absolute offene Flussrate von 1.157 Mcf/d. Das Unternehmen schloss zudem drei Tube-Trailer-Verkäufe an einen Industriegas-Kunden unter einer kurzfristigen Spot-Verkaufsvereinbarung ab und verlängerte diese bis September.
Die Helix-Aktie schloss bei 24,50 Pfund, ein Minus von 2,50 Pfund bzw. 9,26%, was die Besorgnis der Anleger angesichts der regulatorischen Pause widerspiegelt.












