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Heidelberg verlegt den Fokus weit über den Druck hinaus mit strategischen Akquisitionen und neuen Unternehmen

Der Hersteller von deutschen Pressanlagen verzeichnet im 1. Quartal 2026/27 einen Umsatzrückgang von 30 % im Jahresvergleich, sieht jedoch einen Ausbau in den Bereichen Verteidigung, Energiespeicherung und E-Mobilität vor. Der Auftragsbestand beträgt 762 Millionen Euro.

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Priya Anand · Equities & Earnings Desk · 29 Aug 2026 · 02:07 · 2 Min. Lesezeit
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Heidelberg verlegt den Fokus weit über den Druck hinaus mit strategischen Akquisitionen und neuen Unternehmen

Heidelberg verzeichnete im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026/27 einen Rückgang des Nettoverkaufs um 30 % auf 404 Millionen Euro, während der Auftragseingang um 4 % auf 537 Millionen Euro sank. Die bereinigte EBITDA-Marge sank auf 2 % von 4,4 % im Vorjahreszeitraum, was auf nachlässige Nachfrage und Integrationskosten in Verbindung mit jüngsten Akquisitionen zurückzuführen ist.

Die regionale Leistung variierte, so steigerte die asiatisch-pazifische Bestellaufnahme um 17 % und der Umsatz um 3 %, unterstützt durch die Stärke in China. In Amerika blieb die Bestellaufnahme im grossen und ganzen stabil, der Umsatz sank jedoch um 9 %, während EMEA einen Rückgang von Bestellungen um 16 % und einen Umsatzrückgang von 23 % verzeichnete, was zum Teil auf die Laufzeit eines italienischen Incentiveprogramms zurückzuführen war. Der Auftragsbestand belief sich auf 762 Millionen Euro mit einem Buchungs-Umsatz-Verhältnis von rund 1,3-mal.

Der justierte freie Cashflow belief sich weiter auf minus 77 Millionen Euro und wurde vor allem durch die saisonalemässig notwendige Aufstockung der Vorräte sowie die Investitionen in Akquisitionen und strategische Projekte bestimmt. Die Personalkosten fielen um 12 Millionen Euro auf 196 Millionen Euro zurück, was durch eine 2-prozentige Reduktion der Arbeitskräfte möglich wurde. Der Eigenkapitalbestand von Heidelberg belief sich Ende Juni auf 536 Millionen Euro, was einer Eigenkapitalquote von 24,3 % entspricht, während die bilanziellen Finanzposition auf 39 Millionen Euro sank. Unter der Revolving Credit Facility bleiben etwa 300 Millionen Euro zur Verfügung.

Heidelberg betonte die Fortschritte bei seiner Diversifizierungsstrategie jenseits der traditionellen Druckindustrie. Die im Juli 2025 abgeschlossene Übernahme von manroland sheetfed ergab über 3.000 Kunden und rund 600 Mitarbeiter in 35 Ländern, mit einem erwarteten jährlichen Umsatzbeitrag von über 100 Millionen Euro und einem EBIT-Beitrag von 10 bis 15 Millionen Euro bei vollständiger Integration. Der Kauf von POLAR, einem Spezialisten für Postpress-Systeme, stärkte Heidelbergs Fähigkeiten im Bereich Verpackung und Kennzeichnung und mehrere Produktionsstätten werden in die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien verlegt.

Die Produktionsanlage von HEIDELBERG Industrial Solutions in Nordmazedonien ging Anfang 2026 in Betrieb, der Produktionsaufbau ist im Gange, und das Ziel liegt bei der Erreichung der Vollauslastung 2028. Der Standort ist in der Lage, eine Kostenkonkurrenz zu erreichen, die mit den chinesischen Betrieben von Heidelberg vergleichbar ist, unterstützt durch staatliche Anreize für Investitionen und Betriebsausgaben. Mehr als 11 000 angeschlossene Maschinen weltweit liefern jetzt Daten für die Automatisierung, die Optimierung der Serviceleistungen und die Produktentwicklung.

Heidelberg hat die Expansion in angrenzende Hochtechnologie-Segmente angekündigt, einschliesslich der Verteidigung, kritischer Infrastrukturen, Energiespeicherung und e-Mobilität. Im Juli 2025 unterzeichnete das Unternehmen eine Vereinbarung mit Vincorion zur Entwicklung von Energiekontroll- und -verteilungssystemen, wobei bereits erste Einnahmen im Vorjahr erfasst wurden. Partnerschaften mit Ondas und PHENOGY richten sich auf die Weiterentwicklung autonomer Drohneneinschaltungs-Lösungen sowie auf eine europäische Sodium-Ionen-Batterie-Plattform. Heidelbergs Tochtergesellschaft für e-Mobilität, Amperfied, verzeichnete ein organisches Wachstum von mehr als 10 % jährlich und betreut Firmenkunden wie SAP und Siemens Energy. Zudem plant Amperfied die Einführung eines Gleichstromladegeräts in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Geschrieben von
Priya Anand
Equities & Earnings Desk

Priya covers listed equities and corporate earnings, reading quarterly results and guidance for what they signal about sector health and forward valuations.

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