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Heidelberg verzeichnet im 1. Quartal einen Umsatzrückgang von 13 %, da die italienische Subventionsphase ausläuft und Bestellungen einbrechen

Der deutsche Druckmaschinenhersteller Heidelberg meldete einen abrupten Rückgang des Jahresüberschusses und der bereinigten EBITDA-Marge im ersten Quartal, da die Nachfrage in Europa schwächelte. Die Gewinnprognose für das volle Geschäftsjahr wurde trotz des negativen organisierten Cashflows bestätigt.

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Priya Anand · Equities & Earnings Desk · 20 Aug 2026 · 17:56 · 2 Min. Lesezeit
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Heidelberg verzeichnet im 1. Quartal einen Umsatzrückgang von 13 %, da die italienische Subventionsphase ausläuft und Bestellungen einbrechen

Der deutsche Maschinenkonzern Heidelberg verzeichnete für das erste Quartal einen Jahresvergleichsrückgang der Nettoerlöse um 13 % auf 404 Mio. €. Als Hauptgrund für diesen Rückgang nannte man den Ablauf italienischer Subventionsprogramme. Die bereinigte EBITDA-Marge sank auf 0,2 % von 4,4 % im Vorjahr und spiegelt die schwächere Nachfrage in Europa, dem Nahen Osten und Afrika wider.

Die Auftragsannahme sank um 4 % auf 537 Millionen Euro, während sich der Auftragsbestand auf 762 Millionen Euro von 639 Millionen Euro zum Ende des Vorjahres erhöhte. Der Aktienkurs des Unternehmens fiel um 4,42 % auf 1,34 USD, nahe seinem 52-Wochen-Tief von 1,29 USD, womit sich der Jahresverlust auf 32 % erhöht hat.

Heidelberg verband den Rückgang der Bestellungen in Europa hauptsächlich mit der Auslösung italienischer Anreize, die die Nachfrage gegenüber dem Vorjahreszeitraum um mehr als 60 Millionen Euro reduzierte. Die regionale Entwicklung war sehr unterschiedlich: Die Umsätze und Bestellungen stiegen in China, Japan und den USA, während sich die Verkäufe in Brasilien mehr als verdoppelten. Die Personalkosten beliefen sich auf 196 Millionen Euro gegenüber 208 Millionen Euro und die Belegschaft sank auf 9.019 Mitarbeiter von 9.228.

Der operative Cashflow verbesserte sich auf minus 55 Millionen Euro von minus 68 Millionen Euro; der freie Cashflow verschlechterte sich jedoch auf minus 77 Millionen Euro. Die bilanziellen Finanzposition des Konzerns wurde auf minus 39 Millionen Euro negativer, verglichen mit dem positiven Ergebnis von 39 Millionen Euro zum Geschäftsjahresende.

Heidelberg bestätigte seine Jahreszielprognose und erwartet eine weitgehend konstante Nettoverkaufsleistung gegenüber dem Vorjahr sowie eine Verbesserung der bereinigten EBITDA-Marge. Der freie Geldfluss soll trotz der schwierigen Startphase weiterhin negativ bleiben, mit allerdings abnehmenden Strömen. CEO Jürgen Reusch erklärte, dass die Prognose trotz des herausfordernden Starts unverändert bleibe.

Das Unternehmen unterstrich auch strategische Initiativen, darunter den Abschluss der Übernahme von Manroland Anfang Juli, die im laufenden Jahr einen Mitteldoppelstabellenmillionen-Euro-Beitrag zum Konzernumsatz erwarten, ohne Auswirkungen auf die operativen Linien. Die vollständige Integration wird in zwei Jahren angestrebt, wobei Ziel ist, einen jährlichen Umsatzbeitrag von über 100 Millionen Euro und einen EBIT-Beitrag von 10 bis 15 Millionen Euro zu erzielen. Die Übernahme umfasst mehr als 3.000 Kunden und erweitert den Gruppen-Fußabdruck auf 35 Länder.

Weitere Zukäufe umfassen die Übernahme des Postdrucksystemspezialisten POLAR sowie die Einrichtung einer neuen Anlage in Nordmazedonien unter der Leitung von Heidelberg Industrial Solutions, die Ende 2026 mit dem Montage von Postdruckanlagen begonnen hat. Es wird erwartet, dass der Standort seine volle Betriebsfähigkeit im Jahr 2028 erreicht, um eine Kostenparität mit den chinesischen Betriebsstätten des Konzerns zu erreichen.

Heidelberg hat außerdem eine Partnerschaft mit PHENOGY gestartet, um eine europäische industrielle Plattform für Natrium-Ionen-Batterietechnologie zu entwickeln, mit dem Ziel, komplette Batterie-Energiespeichersysteme in der Region zu produzieren.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Geschrieben von
Priya Anand
Equities & Earnings Desk

Priya covers listed equities and corporate earnings, reading quarterly results and guidance for what they signal about sector health and forward valuations.

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