H.G. Infra Engineering Ltd. hat am Mittwoch mitgeteilt, dass sein Gewinn für das erste Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres, das am 31. März 2026 endet, unter den Erwartungen der Analysten lag, da erhebliche Margenpressungen durch erhöhte Einkaufskosten entstanden seien.
Der Netto-Gewinn des Unternehmens sank im Vergleich zum Vorjahr um ₹1,85 Milliarden (22,2 Millionen US-Dollar) unter dem von Refinitiv veröffentlichten Konsens von ₹2,1 Milliarden. Die Umsätze stiegen um 12 % auf ₹12,4 Milliarden, getrieben von der gesteigerten Projektumsetzung, während die operativen Margen auf 11,2 % sanken, von 14,5 % im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Die Führung des Unternehmens wies die Margenquetschung auf höhere Rohstoffpreise, insbesondere Stahl und Zement, sowie logistische Störungen zurück. Trotz der Kostenpressungen hielt das Unternehmen an seiner Vorjahresumsatzprognose von ₹50 Milliarden fest und bestätigte seine Ausrichtung auf der Grundlage eines robusten Auftragsbestands von ₹75 Milliarden.
Analysten bemerkten, dass H.G. Infra's Auftragszuflüsse weiterhin stark blieben, die Margenquetschung jedoch die breiteren Herausforderungen im indischen Infrastruktursektor widerspiegelte, bei denen steigende Einkaufskosten die Rentabilität bei den Konkurrenten unter Druck gesetzt hatten. Der Aktienkurs fiel um 3,5 % in den frühen Handel auf der National Stock Exchange, um Verluste aus der Vortagesession zu verlängern.
H.G. Infra gab keine überarbeitete Margenprognose ab, betonte jedoch, dass Maßnahmen zur Kostenkontrolle und potenzielle Preisjustierungen die weitere Margenzerung mildern könnten. Das Unternehmen plant eine Investor-Call für später diese Woche, um die Ergebnisse im Detail zu besprechen.


