Guggenheim Securities erhöhte ihr Kursziel für Dollar Tree von 135 auf 145 US-Dollar und bewahrte gleichzeitig die Kaufempfehlung. Als wichtiger Faktor für eine Verbesserung der Kundenverkehrszahlen und Transaktionsvolumina nannte das Unternehmen die sich entwickelnde Preispolitik des Discounter.
Die Aktien handelten am Montag bei 136,75 US-Dollar, ein Anstieg von 4,01 % im Tagesvergleich, wodurch der Jahresanstieg auf 22 % zugenommen hat und das 52-Wochen-Hoch von 142,40 US-Dollar erreicht wird. Guggenheims revidiertes Ziel impliziert einen potenziellen Aufwärtspotenzial von 6,0 % gegenüber den aktuellen Kursniveaus.
Jefferies hat Dollar Tree ebenfalls von Underperform auf Hold upgraded und ein Kursziel von 135 USD festgelegt, während UBS sein Kursziel von 145 USD und seine Kaufempfehlung maintained hat. Das Unternehmen bezeichnet Dollar Tree als eine Transformation zu einer Wachstumsgeschichte und verweist auf einen strategischen Wendepunkt nach Gesprächen mit der Führung.
Guggenheim geht davon aus, dass die Preispolitik – die neben den unverzichtbaren Produkten auch eine Erweiterung der Angebote für kühl- und tiefgefrorene Produkte umschließt – Haushalte mit höherem Einkommen anzieht und operativer Flexibilität bietet. Die Firma erwartet kritische Nachweise für das Verhaltensmuster der Verbraucher innerhalb der nächsten drei bis sechs Monate, wobei die Vorteile im gesamten Jahr 2026 voraussichtlich bis zum Jahresende sichtbar sein werden.
Die Daten von InvestingPro weisen für Dollar Tree ein PEG-Verhältnis von 0,14 aus, was eine starke Wertentwicklung im Vergleich zu den Erwartungen für das Wachstum angibt. Das für das Jahr 2026 geschätzte EBITDA-Zehnfache wurde auf 10,5 hochgestuft, was den Anstieg der Aktien seit den ersten Quartalsergebnissen widerspiegelt.
Dollar Tree wird am 27. August die Ergebnisse des zweiten Quartals des Geschäftsjahres 2026 vorstellen. Wie InvestingPro berichtet, haben acht Analysten die Gewinnschätzungen für diesen Zeitraum nach oben revidiert. Wells Fargo führte an, dass die Gewinnszenarien weiterhin von den Erträgen im Vergleich zu Vorjahreswerten und von tarifären Entwicklungen abhängig sind und warnte vor der Aufrechterhaltung realistischer Erwartungen bei Anlegern.













