Die Aktien des Guggenheim Strategic Opportunities Fund (NYSE: GOF) fielen am Freitag auf ein 17-jähriges Tief und schloss bei 9,07 US-Dollar, was einem Rückgang von 3,7 % entspricht, nachdem der Briefingdienst The Bear Cave Bedenken gegenüber der Vertriebsstrategie des Fonds geäußert hatte.
Der Fonds, der hauptsächlich in Hypothekenwertpapiere und andere festverzinsliche Anlagen investiert, wurde am Donnerstagabend mit einem Discount von 8,7% auf den Nettovermögen von 10,32 US-Dollar gehandelt, wie es in Guggenheims Filings heißt. Die Aktien waren bereits am Donnerstag um mehr als 6% gesunken, was zeitgleich mit der Veröffentlichung des Berichts von „The Bear Cave“ geschah.
Die Bärenhöhle behauptete, dass der Fonds die Auszahlungen an die Aktionäre durch die Ausgabe neuer Aktien zu einem Preis über ihrem Nettovermögen finanziert, eine Praxis, die in dem Newsletter als potenziell nicht nachhaltig bezeichnet wurde. Der Bericht gab auch an, dass Hunterbrook Capital, die Investmenttochter von Hunterbrook Media, die die Bärenhöhle besitzt, keine Positionen im Fonds innehat. Der Handelsvolumen am Donnerstag erreichte Rekordwerte, was auf eine verstärkt kritische Aufmerksamkeit der Anleger hinweist.
Guggenheim Partners und Hunterbrook antworteten nicht auf Anfragen zu den Anschuldigungen oder dem Rückgang des Aktienkurses des Fonds. Zum letzten Mal wurden die Aktien des Fonds auf vergleichbaren Ebenen gehandelt, nämlich im März 2009, was die Schwere des jüngsten Aufschwungs unterstreicht.













