Der Spotgoldpreis stieg am Dienstagmorgen auf rund 3364 Dollar je Unze und legte damit etwa 1,1% zu, während die US-Gold-Futures nach Angaben von CNBCs Umrechnung des Spot-Futures-Verhältnisses um 0,5% ab立ちssen.
Gold erlebte am Dienstag mehrere Intraday-Updates, was für geringe Abweichungen zwischen Spot- und Futures-Bewegungen innerhalb der Snapshots am Tag verantwortlich sein könnte. Die Spot-Kursgewinne lagen bei etwa 0,4% bis 1,1%, je nach Update-Zyklus.
Die Rally zeigt sich gegen drei wesentliche Katalysatoren.
Zunächst retraf der Dollar. Der ICE-Dollar-Index fiel auf rund 98,37 und beendete damit eine vierteilige Gewinnreihe, die den Index über seine 50-Tage-Gleitende Mittel hinausförderte.
Zum anderen werten die Märkte die Daten für den Verbraucherpreisindex vom August vor. Die von Bloomberg befragten Ökonomen prognostizieren eine Kern-PCE-Inflation von 2,7 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum – das höchste Niveau seit November letzten Jahres – und eine Index-Inflation von 3,1 %, ebenfalls das höchste Tempo seit November letzten Jahres. Die Märkte beurteilen, ob die Fed in diesem Jahr noch zwei Zinssenkungen vornehmen wird oder auf ein einziges zurückkehren wird.
Drittens tragen geopolitische Bedenken zur Nachfrage nach dem Metall bei. Ein Waffenstillstand zwischen Iran und Israel scheint nach und nach zu zerfallen, und das Pentagon erklärte, es stelle Notfallpläne für eine erneute iranische Atomaktivität bereit. Der oberste iräische Führer warnte am Dienstag davor, dass Israel möglicherweise bald wieder einmal Iran attackieren könnte und erklärte, es existierten "Bedingungen", die einen solchen Schritt vorantreiben könnten.
Am Mittwoch wird die Federal Reserve einen zweiten Tag ihres politischen Besprechungsabends veranstalten. Eine Mehrheit der von Bloomberg umgesauten Funktionäre geht davon aus, dass der Fed-Fonds-Zinssatz zum Abschluss des Trekkylus zwischen 3,5% und 3,75% liegen wird. Die Händler haben die Wahrscheinlichkeit eines 25 Basispunkte-Senkens auf 99,2% und die Wahrscheinlichkeit eines 50-Bp-Senkens auf 36,9% abgepreist.












