Die globalen Aktien notierten am Dienstag uneinheitlich, da die Märkte auf eine Reihe US-Konjunkturindikatoren und Unternehmensergebnisse warten. Gleichzeitig erhöhten die Handelskonfliktlages zwischen den USA und Kanada den Druck auf das Risikosentiment.
Die Wall Street endete am Montag unter Druck, und der kanadische Dollar verlor an Wert, nachdem die Vereinigten Staaten 50 % Zölle auf 20 Milliarden kanadische Waren eingeführt hatten. Präsident Donald Trump drohte anschließend mit weiteren 50 % Zöllen auf kanadisch hergestellte Fahrzeuge und Autoteile, was die Handelsspannungen vor den Zwischenwahlen weiter verschärfte.
In der kommenden Woche stehen mehrere wichtige Veröffentlichungen aus den USA an, darunter die August-Konsumvertrauen-Umfrage des Conference Board, die neuen Eigenwohnungsverkäufe für Juli, die Hauspreise für Juni sowie die Geschäftsumfragen der Richmond Fed für August. Die US-Treasury plant am Dienstag eine Versteigerung von 2-Jahres-Anleihen in Höhe von 69 Milliarden US-Dollar.
Mittwoch soll der erste wichtige Makrotag werden, wobei die Veröffentlichung der Daten zu den privaten Konsumausgaben in den USA vor Nvidias Gewinnermittlung stattfinden wird. Die Ergebnisse des Chipherstellers werden als Frühindikator für den breiten technologischen Sektor erwartet.
Anfang dieses Monats hat die Robotikfirma Unitree bei ihrem Börsendebut ein Plus von 600% erzielt, obwohl der Kurs der Aktien seitdem etwa die Hälfte dieses Anstiegs wieder eingebüsht hat. Zu den Unternehmensfinanznachrichten: Chinas Alibaba hat einen Aktienverkauf in Höhe von 10 Milliarden USD durchgeführt, um Mittel für KI-Initiativen zu generieren. Dies hat den Aktienkurs um etwa 10% unter Druck gesetzt.
Auf dem Wirtschafts-Kalender stehen auch Ausführungen von Richmond Fed-Präsident Thomas Barkin, dessen Kommentare zur Geldpolitik die Marktverhoffnungen für Zinsanpassungen beeinflussen können. Die Schulden-Management-Strategie des Finanzministers Scott Bessent hat von dem bekannten Investor Stanley Druckenmiller Kritik bekommen. Dieser warnte in einer Kommentar-Kolumne der Wall Street Journal, dass dieser Ansatz die lange zurückreichende Glaubwürdigkeit der US-Schuldenmärkte gefährden könnte.












