Der deutsche Hersteller von Spezialpackaging für pharmazeutische Produkte, die Gerresheimer AG, notierte am Donnerstag bei der Börse um mehr als 3% im Vormittagsgeschäft nach Berichten, dass das Unternehmen einen verbesserten Free-Cashflow für das erste Quartal und eine bessere Aussicht für das zweite Halbjahr meldete, trotz eines Rückgangs des bereinigten Gewinns.
Die Düsseldorfer Gruppe erzielte im ersten Quartal einen Umsatz von 524 Millionen Euro, bereinigt 519 Millionen Euro im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des vergangenen Jahres. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuer, Abschreibungen und Wertberichtigungen (EBITDA) sank auf 66 Millionen Euro von 81 Millionen Euro, wobei der bereinigte EBITDA-Margin von 15,7 % auf 12,6 % schwächte.
Der freie Geldfluss verbesserte sich deutlich auf minus 32 Millionen € im Vergleich zu minus 141 Millionen € im ersten Quartal 2025. Gerresheimer bezeichnete diese Entwicklung als die beste Leistung im ersten Quartal seit fünf Jahren und führte die Verbesserung auf eine strengere Steuerung des verfügbaren Kapitals, eine selektive Investitionsplanung und strengere Kontrolle der Lagerbestände und Produktionsmengen zurück.
Der Chief Financial Officer Wolf Lehmann wies darauf hin, dass die Konzentration des Unternehmens auf den freien Cashflow negativ für die Gewinne eingereicht habe und fügte hinzu, dass das Transformationsprogramm auf Kurs bleibe. "Wir erzielten unseren besten Freicashflow im ersten Quartal in fünf Jahren," sagte Lehmann. "Unsere strenge Cash-Management-Politik – einschliesslich der Optimierung des Lagerbestandes und der Produktionsmengen – hatte jedoch Einfluss auf die Gewinne."
Das Ertragswachstum resultierte aus den Bereichen Kontaminationskontrollsysteme und Primäre injizierbare Lösungen. Das Unternehmen erwartet, dass die Erträge im zweiten Halbjahr wieder aufsteigen werden, unterstützt durch die erwarteten Cash-Flows aus dem geplanten Verkauf seiner Einheiten Centor und Primärverpackungsmaterialien, die die Finanzierungs- und Kapitalstruktur des Unternehmens stärken dürften.
Gerresheimer hat seine veröffentlichten Zahlen nicht angepasst für die Geschäftsbereiche, die derzeit im Verkaufsprozess sind.












