Die Devisenmärkte bereiten sich auf eine zurückhaltende Reaktion vor, da die US-Verbraucherpreisdaten für August nur geringe Änderungen gegenüber Juli erwarten lassen und die Erwartungen einer stabilen Federal-Reserve-Politik bestätigen sollen.
Das Labor-Departments August-CPI-Bericht, der am Mittwoch vorliegt, wird ein Kernmaß – ohne Nahrungsmittel und Energie – von 3,2% jährlich aufweisen, während der Hauptanzeige leicht auf 3,1% von 3,2% zurückgeht. Solche Zahlen würden den Trend bestätigen, dass die Inflation auf einem langsamen Weg zum Ziel der Fed von 2% zustrebt, ohne sofortige Änderungen in den Zinserwartungen auszulösen.
Analysten bei Goldman Sachs und JPMorgan haben darauf hingewiesen, dass die Daten unwahrscheinlich die aktuelle Haltung der Zentralbank ändern werden, mit Futures-Preisen, die eine fast 50-prozentige Chance einer weiteren Zinshaltung der Fed im September spiegeln. Der Dollar-Index, der den grünen Dollar gegen sechs wichtige Partnerländer misst, zeigt in den letzten Sitzungen nur geringe Volatilität, was auf die fehlenden Überraschungen in den vorherigen Inflationsdrucken zurückzuführen ist.
Der Fokus bleibt auf der Frage, ob die von der Fed bevorzugte Inflationsindikator, der Kern-Preisindex der persönlichen Verbrauchsausgaben (PCE), die CPI-Trend bestätigen wird, wenn er später diesen Monat veröffentlicht wird. Ökonomen bei UBS haben darauf hingewiesen, dass eine nachhaltige Abnahme der Inflation auf 2% den Weg für Zinssenkungen in 2025 ebnen könnte, obwohl die Daten für August unwahrscheinlich definitive Signale liefern werden.
Händler beobachten auch die Querschnittsreaktionen, mit dem 10-jährigen Staatsanleihe-Jahreszinssatz, der sich bei etwa 4,15% befindet, und den Aktien, die Rekordhöhen halten. Der Euro und der Yen handeln in engen Rängen gegen den Dollar, mit EUR/USD zuletzt bei 1,1050 und USD/JPY bei 145,20, was die gedämpften Erwartungen für signifikante FX-Bewegungen unterstreicht.
Mit keinem großen wirtschaftlichen Katalysator auf der Horizontlinie außer dem CPI-Erlass scheinen die Devisenmärkte für einen ruhigen Tag gerüstet zu sein, mit geringer Volatilität, es sei denn, die Daten ergeben sich erheblich von den Prognosen ab.



