Der britische FTSE 100 verbesserte sich am Mittwoch um 0,1 % auf 10.886 Punkte und konstantierte damit den von Dienstag stammenden Anstieg um 0,3 %. Das markante Rückzugehen der Ölkurse drückten auf die Schwergewichte der Energiebranche.
Die Brent-Rohstoff-Futures fielen auf 86 USD pro Barrel, was einem Rückgang von rund 2 % für den Tag entspricht, nachdem bekannt wurde, dass Iran und Oman wieder bilaterale Gespräche aufgenommen haben, die darauf abzielen, die Hormus-Straße wieder zu öffnen. Die Entspannung der unmittelbaren Lieferungssorgen führte zum Kursgewinn von Aktien, die mit Rohstoffen verbunden sind. Shell und BP rückten jeweils um mehr als 1,5 % ab, was den Index behindert.
Der Rückgang der Energieaktien kontrastierte mit Gewinnen bei Wohnungsbauern und Industrieminen. Die von der britischen Regierung angekündigte 10 Milliarden Sterling schwere Initiative für soziales Wohnbau, die zur Beschleunigung der billigen Baumaßnahmen in ganz Großbritannien dienen soll, unterstützte die heimischen Aktien Anfang dieser Woche. Die allgemeine Stimmung wurde zusätzlich belebt durch den Anstieg der Industriemetalle, wobei die Kupferpreise auf ein Sechsmonatshoch anstiegen, da die Lagerbestände auf dem Londoner Metallbörse abnahmen. Rio Tinto und Anglo American, zwei der größten Minen des Index, verbesserten sich aufgrund dieser Entwicklung.
Die Goldpreise sanken leicht vor den am Donnerstag veröffentlichten Inflationsdaten in den USA und notierten nach dem jüngsten Aufschwung moderat niedriger. Die wechselhafte Entwicklung bei den Rohstoffen reflektierte sich in veränderten Erwartungen hinsichtlich der Risiken bei der weltweiten Angebotssituation und der Richtung der Geldpolitik.













