Finnvera Group, die staatliche Exportkreditagentur Finnlands, verzeichnete für das erste Halbjahr 2026 einen Nettoerfolg in Höhe von 348 Millionen Euro, was einer Steigerung von 132% gegenüber den 150 Millionen Euro im gleichen Zeitraum 2025 entspricht.
Der Anstieg wurde vor allem durch 195 Millionen € höhere Rückzahlungen von Verlustprovisionen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sowie durch einen Anstieg der netto Provisionen und Gebühren um 22 Millionen € erklärt. Diese Gewinne compensateden einen Rückgang der netto Zinserträge um 2 Millionen € und einen Anstieg der realisierten Kreditverluste um 30 Millionen €.
Die Exportfinanzierungsaktivitäten expandierten deutlich: Die Exportkreditgarantien steigerten sich um 67% auf 6,2 Milliarden Euro, die Exportkredite um 63% auf 5,1 Milliarden Euro; beides im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025. Die Inlandsdarlehen und -garantien hingegen reduzierten sich um 17% auf 0,5 Milliarden Euro.
Die bilanziellen Bilanzsumme der Agentur wuchs von Ende Juni 2018 auf 16,3 Mrd. EUR und wuchs um 5 %. Die contingenten Verbindlichkeiten erhöhten sich um 16 % auf 19,5 Mrd. EUR. Das nicht-restriktive Eigenkapital und die Mittel des garantierenden Staatsfonds erhöhten sich um 14 % auf 2,8 Mrd. EUR, während die erwarteten Kreditschäden auf der Bilanz um 25 % auf 0,7 Mrd. EUR abnahmen.
Finnveras Auslandsinvestitionen im Kreuzfahrtsektor stiegen auf 56 % des Exportkredit- und Sondersicherungsportfolios, nach 54 % Ende 2025, mit einem Gesamtausfall von 16,4 Mrd. €, eine Steigerung um 25 %.
Zurückblickend hat das Unternehmen ein Investitionsprogramm von 1 Mrd. Euro angekündigt, um die innenpolitischen Projekte zu beschleunigen, und erwartet, dass die Nachfrage nach innenpolitischer Finanzierung im Gesamtjahr auf dem Niveau von 2025 liegen wird oder dieses übersteigt.












