Der spanische Infrastrukturriese Ferrovial hat am Montag mitgeteilt, dass er seine Aktien vom Euronext Amsterdam delisten wird, da die Handelsvolumina zu gering sind und eine strategische Verschiebung hin zu effizienteren Kapitalmärkten stattfindet.
Das Unternehmen, das eine Hauptnotierung auf der spanischen Bolsa de Madrid hat, wird die Entfernung seiner gewöhnlichen Aktien vom regulierten Markt des Euronext Amsterdam beantragen. Ferrovial hat erklärt, dass der Schritt darauf abzielt, die operativen Prozesse zu strecken und die damit verbundenen Verwaltungskosten zu reduzieren, die mit der Aufrechterhaltung einer Sekundärnotierung verbunden sind.
Ferrovials Entscheidung folgt einem breiteren Trend unter multinationalen Unternehmen, die Notierungen in weniger Märkten zu konsolidieren, insbesondere wenn sekundäre Börsen minimalen Investoranteil sehen. Die Delisting ist nach der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden und der offiziellen Ankündigung des Zeitplans zu erwarten.
Ein Unternehmenssprecher bestätigte, dass Ferrovials Aktien weiterhin vollständig handelbar auf der Bolsa de Madrid bleiben, wo die meisten seiner Handelsaktivitäten stattfinden. Der Schritt wirkt sich nicht auf die Unternehmensstruktur oder die operativen Aktivitäten aus.
Ferrovial, das in den Bereichen Verkehr, Energie und Bauwesen tätig ist, hat keine finanziellen Details zu dem Delisting bereitgestellt, betonte jedoch, dass die Entscheidung von der operativen Effizienz getrieben wurde und nicht von finanziellen Schwierigkeiten.



