Die EVN AG erzielte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2025/26 einen Jahresanstieg des Konzernnetzwinz von 21 % auf 525,1 Millionen €, unterstützt durch einen Beitrag von 52,5 Millionen € aus einmaligen Effekten. Die Umsätze stiegen um 3,1 % auf 2,43 Milliarden €, während das EBITDA um 4,9 % auf 748,5 Millionen € stieg. Der operative Gewinn (EBIT) erhöhte sich um 3,0 % auf 460,4 Millionen €.
Der Netzteilsbereich erzielte die stärkste Leistung, wobei das EBITDA um 21,3 % auf 348,3 Millionen Euro stieg auf einem stabilen Stromvolumen von 6.184 GWh. Die Erdgasmengel wurden um 5,9 % auf 10.082 GWh gesenkt. Demgegenüber verzeichnete der Erzeugungssektor einen Rückgang des EBITDA um 41,9 % auf 75,7 Millionen Euro, was auf einen Rückgang der Gesamtstromerzeugung um 7,0 % auf 1.688 GWh zurückzuführen ist, darunter ein Einbruch der Wärmeerzeugung um 48,5 % auf 125 GWh.
Im Bereich Energieversorgung stieg das EBITDA um 30,9 % auf 110,2 Mio. €, während Südosteuropa einen Beitrag von 153,7 Mio. € an dem EBITDA leistet, eine Zuwachsleistung von 19,2 %. Der Nettowährungsfluss aus operativen Aktivitäten stieg um 0,5 % auf 630,5 Mio. €, und die Nettoverschuldung verringerte sich um 15,8 % auf 942,2 Mio. €. Der Verschuldungsgrad verbesserte sich auf 13,8 %, und der Eigenkapitalanteil stieg auf 62,3 %.
EVN trat bei der Umschreibung der Konzern-Prognose für das Gesamtjahr von einem Konzernnetzertrag von 470 bis 490 Millionen Euro fest, wobei der EBITDA im Wesentlichen unverändert bleiben dürften. Das Unternehmen bekräftigte seine Dividendenpolitik mit 28 ununterbrochenen Jahren und einer Rendite von 3,15 %. Für das vierte Quartal erwartete das Unternehmen einen Nettoverlust von 35 bis 55 Millionen Euro.
Die Investitionsausgaben beliefen sich im Berichtsf Jahr auf 535,5 Mio. €, während ein geplantes jährliches Investitionsprogramm von etwa 1 Mrd. € bis 2030 auf die Netzinfrastruktur, erneuerbare Energien, Batteriespeicher, e-Mobilität und Wasserversorgung ausgerichtet ist. Die Windkapazität belief sich auf 570 MW, wobei ein Ziel von 770 MW bis 2030 verfolgt wird, während die Batteriespeicherkapazitäten in Südosteuropa auf 40 MWh verdoppelt wurden.
EVNs Kreditbewertungen von Moody's bleiben auf A1 (stabil) und von Scope auf A+ (stabil), mit 765 Millionen € an nicht ausgeschöpften, verbürgten Kreditlinien. Die Aktien notierten nahe dem oberen Ende ihres 52-Wochen-Bereichs bei 28,50 €, ein Plus von 0,53 %.













