Die europäischen Aktien büssten am Anfang der Woche an Wert, da steigende Renten und höhere Ölpreise das Investorengeschehen beeinträchtigten. Der EuroStoxx 50, der regionale Benchmark, fiel um 0,2 % auf 6.471 Punkte zum späten Morgen, während der Schweizer SMI um 0,2 % auf 14.374 Punkte fiel.
Der Stoxx Europe 600 Real Estate Index fiel auf sein niedrigstes Niveau seit Mitte Juli, was das LBMA-Notieren die Kontaktklinke bestätigen Druck auf Zins-sensible Sektoren widerspiegelt. Die Renditen der deutschen 10-Jahres-Bund notierten auf dem höchsten Niveau seit 2009, wodurch der Kopfanzug für wachstumsorientierte Aktien sicherte. Technologieaktien im Stoxx Europe 600, insbesondere Unternehmen, die mit Halbleitern verbunden sind, wurden ebenfalls unter Druck gesetzt, nachdem US-Halbleiterhersteller am Freitag eine schwache Leistung zeigten.
Die Kommentare des US-Notenbankers Kevin Warsh beim Symposium in Jackson Hole schwächten die Erwartungen einer Zinserhöhung im September weiter und dämpften die Risikobereitschaft. Energieaktien folgten dagegen der Trend, wobei die Indizes Stoxx Europe 600 Oil & Gas und Chemicals stiegen, da geopolitische Spannungen im Nahen Osten die Rohölpreise unterstützten. Die Öl-Futures für Brent überstiegen kurz nach Berichten über US-Militärschläge auf iranische Ziele die 80-Dollar-Marke pro Barrel.
Zu den Top-Achtungskräften im EuroStoxx 50 gehörten Eni und TotalEnergies, während Siemens Energy zurückfiel, nachdem Schwächen in den breiteren Industriesektoren und dem KI-Segment die europäischen Märkte belasteten.












