Die Referenzweizenpreise an der Euronext stiegen am Donnerstag auf ein Vier-Wochen-Hoch, angetrieben von wachsender Sorge über Kriegsbedingte Störungen bei den Getreideexporte aus dem Schwarzen Meer, die die Lieferungen aus dem Azov- und Schwarzen-Meer-Bereich eingeschränkt haben.
Der am häufigsten gehandelte Dezember-Warentransportkontrakt auf Euronext schloss 1,8 % höher bei 241 € je Metric Ton, nachdem er zunächst die Marke von 242 € leicht touchierte. Damit wurde das höchste Niveau seit dem 24. Juli erreicht, wie aus Marktdaten hervorgeht. Chicago-Warentransportfutures stiegen am selben Tag ebenfalls auf ein fast vierwöchiges Hoch.
Die Marktteilnehmer meldeten erneuten Kaufinteresse, da die Importeure die Lieferketten in Anbetracht der Eskalation der Feindseligkeiten zwischen Moskau und Kiew neu bewertet haben. Angriffe auf Schifffahrtswege haben den Getreideexport aus der Schwarzmeeregion fast vollständig zum Erliegen gebracht und haben Käufer dazu veranlasst, alternative Quellen in Westeuropa zu suchen.
Der September-Futures-Kontrakt auf Euronext, der in diesem Monat abläuft, schloss die Sitzung unverändert bei 227,25 € pro Tonnenmetre, was eine teilweise Entlastung der Positionen nach dem früheren Aufschwung widerspiegelt.













