Das Kreditwachstum in der Eurozone ging im Juli weiter zu: Die Kredite an nichtfinanzielle Unternehmen stiegen auf ein Jahreswachstum von 4,4 % von 4,0 % im Juni, wie die Europäische Zentralbank am Donnerstag mitteilte.
Auch die Hypothekenvergabe stieg und erreichte im Juli eine jährliche Wachstumsrate von 3,1% gegenüber 3,0% im Vormonat. Die neuesten Zahlen stehen für den ersten vollen Vergabe-Monat nach der Entscheidung der EZB im Juni, die Zinssätze erstmals seit knapp drei Jahren anzuheben.
Die Daten der EZB, die in Frankfurt veröffentlicht wurden, zeigen eine fortschreitende, wenn auch gleichmässige Verbesserung der Kreditbedingungen im gesamten Block. Analysten stellten den bescheidenen Anstieg der Unternehmensverschuldung als potenzielles Zeichen einer Stabilisierung der Geschäftstätigkeit fest, während die Wachstumszahlen bei Haushaltskrediten relativ stabil blieben, was auf eine geringfügige unmittelbare Wirkung der strafferen Geldpolitik der Zentralbank schliessen lässt.












