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Wirtschaft/ZentralbankenArticle

Eurozone-Anleihenraten sinken: US-Inflation sinkt im Juli

Deutscher 10-Jahres-Bundeswertpapier-Rendite erreicht zweiwöchiges Tief, als weichere US-KPI-Daten zu Beteuerungen für globale Zinssenkungen anregen.

EK
Elena Kovač · Central Banks Desk · 16 Aug 2026 · 2 Min. Lesezeit
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Eurozone-Anleihenraten sinken: US-Inflation sinkt im Juli

Die Renditen der Euro-Zone-Regierungsanleihen sanken am Freitag, nachdem die US-Teuerungsdaten für Juli unter Erwartungen lagen, was die Erwartungen auf eine Lockerung der Federal-Reserve-Politik und die Nachfrage nach längerfristigen Anleihen stützte.

Die Rendite des Deutschen 10-Jahres-Bunds, ein regionales Benchmark, sank auf ihren niedrigsten Stand in zwei Wochen, um etwa 5 Basispunkte auf 2,32%, da Investoren eine höhere Wahrscheinlichkeit von früher als erwarteten Zinssenkungen durch die großen Zentralbanken einpreisten. Die Rendite des US-10-Jahres-Treasury-Notes sank ebenfalls auf 4,01%, was einen breiten Rückzug der globalen Renditen widerspiegelte.

Das US-Laborministerium meldete am Freitag, dass der Verbraucherpreisindex im Juli um 0,2% gegenüber dem Vormonat gestiegen war, unter der von 0,3% erwarteten Konsensprognose, während die jährliche Rate auf 3,2% von 3,3% im Juni zurückging. Die Kerninflation, die Lebensmittel und Energie ausschließt, stieg um 0,2% gegenüber dem Monat und 3,3% gegenüber dem Jahr, was die Erwartungen deckte, aber immer noch über dem Ziel der Fed von 2% lag.

Die Marktprognose deutet darauf hin, dass die Federal Reserve bei ihrer September-Sitzung eine Zinssenkung um 25 Basispunkte um 70% wahrscheinlich ist, wie CME Groups FedWatch-Tool zeigt. Händler preisen auch weitere Lockerungen bis Ende des Jahres ein, mit Erwartungen für insgesamt 50 Basispunkte von Zinssenkungen bis Dezember.

Die weichere Teuerungsrate folgt den jüngsten Äußerungen von Fed-Offiziellen, einschließlich Vorsitzenden Jerome Powell, der darauf hingewiesen hatte, dass weitere Fortschritte bei der Teuerung erforderlich wären, bevor eine Politikänderung in Betracht gezogen wird. Doch die Juli-Daten haben die Marktprognosen in Richtung einer mehr dämpfenden Haltung verschoben, insbesondere da andere große Wirtschaften, einschließlich der Euro-Zone, Anzeichen einer Abschwächung der Wirtschaftsleistung zeigen.

In der Euro-Zone hat sich die Wirtschaftstätigkeit in den letzten Monaten abgeschwächt, wobei die Kaufmänner-Indizes auf einen Rückgang der Produktion und eine schwache Erweiterung der Dienstleistungen hinweisen. Die Europäische Zentralbank hielt die Zinsen bei ihrer Juli-Sitzung fest, ließ aber den Weg für weitere Reduzierungen offen, wenn die Teuerung nachhaltig auf 2% zurückgeht.

Der Rückgang der Renditen spiegelt einen breiteren Wechsel in den globalen festen Einkommen-Märkten wider, bei denen Investoren die Entwicklung der Geldpolitik neu bewerten, nachdem sich die Preisdruck abkühlt und die wirtschaftliche Dynamik abschwächt. Der Trend unterstützt auch die Nachfrage nach Risikopositionen, einschließlich Aktien, da die Kreditkosten sinken.

Die nächsten wichtigen Datenpunkte, die beobachtet werden sollten, sind der US-Produktionspreisindex, der nächste Woche veröffentlicht wird, und die Euro-Zone-Teuerungsdaten für Juli, die am 19. August veröffentlicht werden.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Geschrieben von
Elena Kovač
Central Banks Desk

Elena covers macroeconomic data and policy across the eurozone, translating industrial output, inflation and growth figures into what they mean for markets.

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