Die Erste Group hat am Mittwoch die Berichterstattung zu Freeport-McMoRan Inc. mit einer Empfehlung zum Kauf eingeleitet und argumentiert dabei mit einem soliden operativen Cashflow-Potenzial und einer Bewertungssicherheit, die auf einer Projektion für 2026 in Höhe von 8,3 Mrd. USD basiert.
Der Analyst Hans Engel hob den bereinigten Gewinn pro Aktie für das zweite Quartal 2026 von 0,74 US-Dollar hervor, der den Konzensus von Wall Street um 25,4 % übersteigt und den prognostizierten Umsatz von 6,71 Milliarden US-Dollar um 4,8 % übertrifft, wobei der berichtete Umsatz bei 7,03 Milliarden US-Dollar lag. Der PEG-Ratio der Gesellschaft liegt bei 0,71 und deutet somit auf eine Bewertung unterhalb der Wachstumsvorhersagen, wie aus Daten von InvestingPro hervorgeht.
Der aktuelle Aktienkurs von Freeport-McMoRan von 79,11 USD liegt immer noch 1,4 % unter dem 52-Wochen-Hoch von 80,24 USD, während die Aktie im vergangenen Jahr um 82 % gestiegen ist. Trotz der positiven Ergebnisüberraschung fiel der Aktienkurs in der Vorbörsennachrichtenzeit unter dem Druck von Investoren, die Bedenken hinsichtlich der erhöhten Kapitaleinlagen, revidierter Projektpläne und einer mässigen operativen Ausblicke hatten.
Engel stellte fest, dass die Kupfer- und Goldproduktionsmengen im Jahr 2026 aufgrund des schrittweisen Wiederanschlafes der Aktivitäten in Indonesien abnehmen dürften. Die Molybdänproduktion, die hauptsächlich als Nebenprodukt in Tagebauanlagen in Nord- und Südamerika gewonnen wird, sollte stabil bleiben, angesichts konsistenter Primärproduktion. Der Analyst betonte, dass der Umsatz- und Ergebniszuwachs von Freeport-McMoRan die Sektormittelwerte im aktuellen und im nächsten Geschäftsjahr übertreffen dürfte und damit die Kaufempfehlung untermauert.












