Die Erste Group hat Rio Tinto am Mittwoch von "Kaufen" auf "Halten" herabgestuft und nennt als Grund den anhaltenden Rückgang der weltweiten Eisminenpreise, der sich auf den Umsatzwachstum des Minenbetreibers im Jahr 2026 auswirken dürfte.
Diese Entwicklung ist Folge der gemischten Analystenreaktionen auf Rio Tinto, das im ersten Halbjahr 2026 trotz schwächerer Rohstoffmärkte eine starke operatives Ergebnis erzielt hat. Die Entscheidung der Erste Group spiegelt Besorgnisse über ein abnehmendes Umsatzwachstum in einer Zeit, in der die Eisenerzpreise von den jüngsten Hochs zurückgehen.
Goldman Sachs hat Rio Tinto von Neutral auf Buy hochgestuft und ein Kursziel von 82,00 GBP festgelegt. Berenberg hat die Aktie ebenfalls von Hold auf Buy hochgestuft und ein Kursziel von 113,00 USD zugewiesen. Als Begründung für die Upgrades wurden die verbesserte Cash-Generierung und die robusten Kennzahlen zum freien Cash-Flow genannt.
Rio Tinto verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 ein unterzeichnetes EBITDA in Höhe von 14,8 Milliarden US-Dollar, was einem jährlichen Anstieg von 28% entspricht. Dies wurde vor allem durch höhere Preise für Kupfer und Aluminium veräussert. Der freie Cashflow stieg um 75%, während die Zwischendividende 43% auf 3,4 Milliarden US-Dollar gestiegen ist. Das Unternehmen hat 35 Jahre lang eine stabile Dividendenausschüttung fortgesetzt und in den letzten 12 Monaten einen Gesamt-Rendite von 77% erzielt.
Rio Tinto handelt derzeit mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 14,1. Berenberg prognostizierte für die Zeitspanne von 2026 bis 2028 eine Freiflussrendite von 7%, was den starken Cash-Generierungsvermögen des Bergbauunternehmens unter volatilen Rohstoffmärkten unterstreicht.












