Die Aktien von Edison International (EIX) gaben im Voraböffnungshandel 7,4% ab und rückten von einem 52-Wochen-Hoch von 81,62 USD zurück. Zum Vergleich war der breitere US-Aktienmarkt weitgehend flach, wobei der S&P 500 um 0,2%, der Dow Jones um 0,1% und der Nasdaq um 0,1% fielen.
Analystenfirmen entschieden sich, die Aktie herunterzustufen und die Preisvorhersagen zu senken. Mizuho senkte seine Bewertung von »Outperform« auf »Neutral«, senkte seinen Zielkurs von 86 US-Dollar auf 70 US-Dollar und senkte gleichzeitig das Rating des Wettbewerbers PG&E. Barclays senkte die Bewertung auf »Equal-Weight« und legte einen Zielkurs von 75 US-Dollar fest, während Argus auf das Rating »Hold« wechselte und die Risiken aufgrund des Waldbrandrisikos ausführte. Morgan Stanley senkte den Zielkurs auf 65 US-Dollar.
Die Ratingkürzungen hängen mit einer nicht abgeschlossenen Reform der Haftung für Waldbrände in Kalifornien zusammen. Der Staat verpasste den am 29. August geltenden gesetzlichen Termin und verabschiedete schliesslich am letzten Tag der Legislatur SB 492. Das Gesetz füllt den staatlichen Waldbrandfonds nicht auf, sondern senkt auch nicht die Haftungshöchstgrenze von 20%, die mit der Übertragungs- und Verteilungsberechnung des CPUC verbunden ist. Die Vorschläge des Gouverneurs Newsom, die Abzüge des Fonds auf 6 Milliarden US-Dollar pro Vorfall zu begrenzen und die Subrogation aufzuheben, wurden ausser Betracht gelassen.
Edison und seine Tochtergesellschaft Southern California Edison haben bis zum 30. Juni 2026 Schadensersatzzahlungen im Umfang von 1,6 Mrd. US-Dollar aus dem Settlement betreffend den Eaton Fire angerechnet. Mizuho erwartet bis 2027 weitere Reformmassnahmen, wobei ein neuer Staatsbetrieb die Fortschritte erschweren könnte.












