Der Europäische Zentralbanker Olli Rehn sagte am Mittwoch, dass der Lohnwachstum im Euroraum weiterhin moderat gehalten habe und es keinen eindeutigen Beweis für Inflationsfolgewirkungen in zweiter Runde gebe.
Rehn, der ebenfalls Gouverneur der finnischen Zentralbank ist, betonte bei einer Veranstaltung in Stockholm, dass die Verankerung von Inflationsvorstellungen entscheidend ist, um das derzeitige Tempo der Lohnsteigerungen aufrechtzuerhalten. Er stellte außerdem fest, dass das Fehlen von zweiten Rundseffekten – bei denen steigende Löhne zu einer stärkeren Preisdynamik führen – dazu beiträgt, die Risiken für die Inflationsaussichten zu mindern.
Die nächste Geldpolitikentscheidung der EZB ist für den 10. September geplant, und die Entscheidungsbevollmächtigten überwachen derzeit die Dynamik der Arbeitsmärkte und ihre Auswirkungen auf die Inflation. Rehns Bemerkungen sind im Einklang mit dem Allgemeinen Fokus der EZB darauf, die Preisstabilität sicherzustellen und gleichzeitig das Wirtschaftswachstum in Balance zu halten.
Die Zentralbank warnte bereits davor, dass anhaltendes Lohnwachstum Inflation befördern könnte, wenn es nicht ordnungsgemäß gemanagt wird, aber Rehns Bemerkungen deuten auf einen vorsichtigen Ansatz derzeit.











