Die Aktien von DraftKings Inc. und Flutter Entertainment Plc stiegen am Freitag, nachdem ein US-Appellationsgericht festgestellt hatte, dass Sportwetten nicht als Swaps nach den Bundesgesetzen gelten, eine Entscheidung, die die regulatorische Unsicherheit für Prognose-Märkte beseitigt.
Der Neunte Berufungsgericht im Bundesstaat Kalifornien sprach in einem Klageverfahren gegen Kalshi Inc., einen Betreiber von Vorhersagemärkten, ein Urteil im Sinne, dass Sportwetten-Transaktionen nicht die Definition eines Swaps gemäss dem Commodity Exchange Act erfüllen, einer Klassifizierung, die zuvor Compliance-Bedenken für ähnliche Plattformen geweckt hatte.
DraftKings stieg in New York um 6,5% und die ADRs von Flutter Entertainment stiegen in London um 4,6%. Beide Unternehmen betreiben Prognosemärkte und Sportwetten-Plattformen, Bereiche, die nach der Klage potenzieller regulatorischer Überwachung ausgesetzt waren. Mit der Entscheidung wird eine wichtige Rechtsunsicherheit beseitigt, die eine strengere Überwachung der Branche hätte zur Folge haben können.
Kalshi, das eine Plattform für eventbasierte Vorhersagekontrakte betreibt, war in der Klage als Zielobjekt benannt, da es behauptet wurde, dass seine Aktivitäten gegen die Swap-Vorschriften verstossen. Das Urteil des Berufungsgerichts beschränkt effektiv den Umfang der Voraussetzungen für die Definition eines Swap nach Bundesrecht und schafft damit Klarheit für Operatoren auf dem Markt für Vorhersagegeschäfte.
Die Entscheidung kommt, während der breitere Bereich des Sportwetten- und Vorhersagemarkts weiter wächst, und Unternehmen untersuchen zunehmend die Möglichkeit, auf Events zu wetten, und zwar unabhängig von den traditionellen sportlichen Ergebnissen. Die Analysten stellten fest, dass die Entscheidung die Compliance-Belastung für Unternehmen in diesem Bereich verringert, obwohl die behördliche Aufsicht weiterhin von den staatlichen und sonstigen Bundesregeln abhängig ist.












