Dillard’s Inc. meldete im zweiten Quartal einen bereinigten Gewinn pro Aktie von 11,86 USD und lag damit um 1,93 USD über den von Refinitiv gesammelten Analystenschätzungen. Der Umsatz sank jedoch auf 1,85 Mrd. USD und verfehlte damit die erwarteten 1,91 Mrd. USD deutlich.
Der in Little Rock, Arkansas, ansässige Kaufhausbetreiber teilte mit, dass die vergleichbaren Umsätze in bestehenden Filialen um 2 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurückgingen. Dies spiegelt die schwächere Nachfrage in diskretionären Kategorien wider. Die Bruttomarge verbesserte sich indes auf 42,1 % (Vorjahr: 41,5 %), was auf straffere Bestandssteuerung und gezielte Preisnachlässe zurückzuführen ist.
Vorstandsvorsitzender William Dillard II erklärte, dass die Nachfrage nach Schulbedarf zwar „etwas besser als erwartet“ ausgefallen sei, die allgemeinen Einzelhandelsaussichten jedoch weiterhin durch Inflation und vorsichtige Konsumausgaben belastet seien. Das Unternehmen bestätigte seine Jahresprognose und hält an der Spanne für den bereinigten Gewinn pro Aktie von 38 bis 42 USD sowie für den Umsatz von 6,5 bis 6,7 Mrd. USD fest.
Die Aktie bewegte sich in den Nachbörsen kaum, was darauf hindeutet, dass Anleger die gemischten Ergebnisse bereits eingepreist hatten. Analysten der Telsey Advisory Group bezeichneten den Gewinnüberraschung zwar als „ermutigend“, wiesen aber auf die Umsatzschwäche als „kurzfristigen Gegenwind“ hin.
Dillard’s betreibt 262 Filialen in 29 Bundesstaaten, vor allem im Süden und Westen der USA.



