Del Monte Philippines verzeichnete eine starke Beschleunigung der Profitabilität im ersten Quartal. Der Nettoertrag verdreifachte sich auf 16,1 Millionen US-Dollar von 5,5 Millionen US-Dollar im Vorjahr, was die Netto-Marge von 2,7% auf 7,3% erhöhte.
Das EBITDA stieg um 25,7 % auf 49,3 Millionen US-Dollar, während der Bruttoertrag auf 74,7 Millionen US-Dollar stieg und mit einer Marge von 33,7 % gegenüber dem Vorjahr um 120 Basispunkte zunahm. Der operative Cashflow betrug 57,6 Millionen US-Dollar.
Die Ergebnisse unterstreichen die Stärke der Kernbetriebe von Del Monte Philippines Inc. (DMPI) in den Philippinen, während der Konzernbilanz dennoch belastet bleibt durch ein Kapitaldefizit der Holdinggesellschaft in Höhe von 579 Millionen USD. CFO Parag sagte, die Gesellschaft hätte ohne die durch internationale Märkte bedingten Kostendrucke ein doppelt so grosses Umsatzwachstum geschafft.
"Wir erkennen, dass das Kapitaldefizit auf Ebene der Holdinggesellschaft nicht vollständig die Finanzkraft und die zugrunde liegenden Betriebskapazitäten von DMPI widerspiegelt", sagte Parag.
Die Kostenbelastung stieg nachdem der US-Iran-Konflikt im Februar und März 2026 eskalierte und die Preise für Kraftstoffe, Düngemittel und Edelstahl anstiegen. Das Management teilte mit, dass es Preispolitik umsetze und Produktivitätsinitiativen in der gesamten Lieferkette beschleunige, um die Inflation bei den Rohstoffen auszugleichen.
Das Dollarschuldangebot von DMPI beträgt rund 242 Millionen US-Dollar, einschliesslich einer Umwandlung von 52 Millionen US-Dollar in Pesos, die Ende Juli und Anfang August vollzogen wurde. Die Quartalszinsen beliefen sich auf 16 Millionen US-Dollar zu einer durchschnittlichen Kreditierungsrate von rund 6,73 %. Rund 70 Millionen US-Dollar an evergreen Wertpapieren werden 2027 einen Zinserhöhungsabschnitt haben.
Der Nettoverschuldungsgrad des Konzerns verbesserte sich auf 5,1-mal von 6,9-mal, obwohl die Gesamtverschuldung weiterhin hoch ist und bei rund 970 Millionen USD liegt. DMPL bestätigte, dass sie keine Dividenden auszuweisen oder zu zahlen wird, solange das Kapitaldefizit besteht.
Auf operativer Ebene könnte ein ausstehender vorübergehender Unterlassungsbefehl in Metro Manila zu einer Anhebung des Mindestlohns um 8 % bis 12 % in zwei Tranchen führen. Da sich die Aktivitäten der DMPI hauptsächlich auf Mindanao konzentrieren, hat der unmittelbare Effekt vor allem auf die Logistik, der sich auf 200.000 bis 300.000 USD pro Jahr schätzt.
Das Management störte auch El Niño als anhaltendes Risiko für die Ananaslieferung und -qualität an, insbesondere zu Beginn des zweiten Halbjahres.
Die Restrukturierungsanstrengungen sind in vollem Gange, die Fertigstellung wird nach Angaben des Unternehmens in den nächsten zwei bis drei Monaten erfolgen.
Die Aktien stiegen nach den Ergebnissen um 5,97 % auf 0,071 USD. Die Aktie handelt nahe dem unteren Ende ihres 52-Wochen-Intervall von 0,065 bis 0,112 USD.












